Jannik Sinner

French Open erntet Kritik am Preisgeld

Prominente Tennisstars kritisieren die Preisgeldstruktur der French Open, da der Spieleranteil an den Einnahmen trotz steigender Umsätze sinkt.

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Eine gemeinsame Erklärung prominenter Tennisstars, darunter die Weltranglistenersten Jannik Sinner und Aryna Sabalenka, hat eine Debatte über die Preisgeldstruktur der French Open ausgelöst. Die Kritik, die von der Nachrichtenagentur TT gemeldet und vom Sweden Herald adaptiert wurde, konzentriert sich darauf, dass die Spieler einen schrumpfenden Anteil an den Gesamteinnahmen des Grand-Slam-Turniers erhalten, obwohl die finanzielle Leistung der Veranstaltung erheblich gestiegen ist.

Diskrepanz bei den Wachstumsraten

Der Kern der Beschwerde der Spieler liegt in einer spürbaren Lücke zwischen dem Umsatzwachstum des Turniers und dem entsprechenden Anstieg des Preisgeldes. Im Jahr 2025 beispielsweise verzeichneten die French Open einen robusten Umsatzanstieg von 14 Prozent. Das Preisgeld für denselben Zeitraum stieg jedoch um vergleichsweise bescheidene 5,4 Prozent. Diese wachsende Diskrepanz bedeutet laut der Spielergruppe, dass die Athleten, die den Erfolg des Turniers vorantreiben, keinen proportionalen Nutzen daraus ziehen, während das Turnier floriert.

Für das aktuelle Turnier 2026 wurde das Gesamtpreisgeld seit letztem Jahr um fast zehn Prozent auf 61,7 Millionen Euro erhöht. Die Einzel-Champions in Paris werden jeweils 2,8 Millionen Euro mit nach Hause nehmen. Trotz dieser absoluten Erhöhungen vertritt die Spielergruppe die Ansicht, dass das Wachstum im Vergleich zur finanziellen Expansion des Turniers unzureichend ist.

Spitzenspieler äußern Bedenken

Die Erklärung, die insbesondere von hochkarätigen Persönlichkeiten wie Jannik Sinner und Aryna Sabalenka unterzeichnet wurde, unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Problems innerhalb der professionellen Tennisgemeinschaft. Die Spielergruppe ist der Ansicht, dass die aktuellen Erhöhungen des Gesamtpreisgeldes nicht ausreichen, um die wachsenden Einnahmequellen des Grand Slams widerzuspiegeln, was dazu führt, dass ein immer kleinerer Prozentsatz der Gesamteinnahmen den Teilnehmern zugewiesen wird.

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Die gemeinsame Haltung der Spitzensportler deutet auf einen starken Wunsch nach einer gerechteren Verteilung des finanziellen Erfolgs des Turniers hin, um sicherzustellen, dass die Spielervergütung mit dem Gesamtwachstum und der Rentabilität der Veranstaltung Schritt hält.

Quellen: swedenherald.com

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