Manchester Citys Mittelfeldspieler Rodri hat die Terminplanung der Premier League kritisiert und behauptet, dass die hohe Spielbelastung eine entscheidende Rolle bei Citys gescheiterter Titeljagd gegen Arsenal gespielt habe, berichtet GiveMeSport.
Der entscheidende Moment kam, als Manchester City gegen Bournemouth antrat, ein Spiel, in dem Junior Eli Kroupi in der ersten Halbzeit die Führung für Andoni Iraolas Team erzielte. Trotz Erling Haalands dramatischem Ausgleich in der 94. Minute reichte das 1:1-Unentschieden nicht aus, um City in Reichweite des Tabellenführers Arsenal zu halten, der sich anschließend den Premier-League-Titel sicherte.
Hohe Spielbelastung und eine abgelehnte Anfrage
Rodri betonte die knappe Erholungszeit für Manchester City, die nur zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen mit Bournemouth ein FA-Cup-Finale bestritten hatten. Er enthüllte, dass der Antrag des Vereins, das Spiel für zusätzliche Erholungszeit zu verschieben, abgelehnt worden war.
„Wenn man alle drei Tage spielt und dann solche Teams (Bournemouth) 10 Tage Pause haben, ist das ein riesiger Unterschied“, sagte Rodri gegenüber Canal+ Sport. „Auf diesem Niveau macht diese Anzahl von Tagen den Unterschied. Heute, ja, fehlte uns ein bisschen Energie, weil wir vor zwei Tagen ein Finale gespielt haben. Die Premier League wollte nicht, dass wir uns etwas mehr ausruhen.“
Die Frustration des Mittelfeldspielers war spürbar, was darauf hindeutet, dass die körperliche Belastung einer anspruchsvollen Saison, verschärft durch die schnelle Abfolge von wichtigen Spielen, zu viel war. Bournemouth ist unter Iraola für seinen intensiven, hoch pressenden Stil bekannt, der die erschöpften Energiereserven von City zusätzlich auf die Probe gestellt hätte.
Lesen Sie auch: Barcelona steht vor Rückkehr zur 1:1-Transferregel: Lewandowski-Abgang bestätigt
Arsenal-Fans kontern mit „salzigen Tränen“
Rodris Äußerungen verbreiteten sich schnell unter den Arsenal-Fans, die seine Erklärung schnell als Ausrede für das Scheitern abtaten. Soziale Medien waren voller Reaktionen, wobei viele die Mentalität von Manchester City in Frage stellten, nachdem sie in einer Saison oft für ihre Widerstandsfähigkeit gelobt worden waren.
Arsenal-Anhänger verwiesen auf Citys früheres Label „Mentality Monsters“, wobei ein Fan bemerkte: „Salzige, salzige Tränen… ich liebe es.“ Ein anderer Anhänger in den sozialen Medien bezeichnete Rodri als „Heulsuse“ und warf ihm vor, sich ständig darüber zu beschweren, dass die englische FA Citys Wünsche nicht erfülle. Kritiker wiesen auch darauf hin, dass Arsenal selbst die ganze Saison über eine erhebliche Spielbelastung hatte, einschließlich langer Läufe bis ins Champions-League-Finale und das Carabao-Cup-Finale. Mittelfeldspieler Declan Rice beispielsweise sammelte in dieser Saison über 4.300 Minuten auf dem Spielfeld und unterstrich damit die körperlichen Anforderungen an Top-Spieler aller teilnehmenden Vereine.
Letztendlich, trotz der Beschwerden über den Spielplan, schloss Rodri mit einem Gruß an die Meister. „Am Ende, herzlichen Glückwunsch an Arsenal, sie waren das bessere Team. Und wir werden es nächste Saison versuchen“, räumte er gegenüber Canal+ Sport ein und anerkannte Arsenals verdienten Triumph inmitten der anhaltenden Debatte über die Fairness des Spielplans.
Quellen: www.givemesport.com
Lesen Sie auch: Claressa Shields nach Auseinandersetzung mit Alycia Baumgardner von MVP-Veranstaltungen ausgeschlossen
Lesen Sie auch: Nagelsmann trifft Torhüter-Entscheidung für die WM 2026



