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Kontroverse neue FIFA-Regel trifft WM-Fans

Die FIFA hat kurzfristig wiederverwendbare Wasserflaschen für die WM 2026 verboten, was bei Fans für Kontroversen und Bedenken sorgt.

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Laut einem Bericht von Sports NDTV hat die FIFA kurzfristig eine Kehrtwende in ihrer Stadionpolitik für die Weltmeisterschaft 2026 vollzogen und verbietet Fans nun, wiederverwendbare Wasserflaschen in die Stadien in ganz Nordamerika mitzubringen. Diese Entscheidung, die den Ticketinhabern mitgeteilt wurde, stellt eine erhebliche Abweichung von den ursprünglichen Richtlinien der Organisation dar.

Der am 2. Juni veröffentlichte aktualisierte Verhaltenskodex verbietet nun ausdrücklich wiederverwendbare Wasserflaschen, ein Schritt, der voraussichtlich Kontroversen unter den Fans auslösen wird. Wie Sports NDTV berichtete, geschieht dies, obwohl der offizielle Stadion-Verhaltenskodex der FIFA ursprünglich eine Klausel enthielt, die „leere, transparente, wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu (1 Liter)“ erlaubte.

Die frühere Haltung, die von Sports NDTV unter Berufung auf Berichte der The New York Times zitiert wurde, besagte: „Um Missverständnisse zu vermeiden, dürfen leere, transparente, wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu (1 Liter) ins Stadion mitgebracht werden.“ Kürzlich wurden die Fans jedoch von der FIFA darüber informiert, dass „wiederverwendbare Wasserflaschen in den Stadien der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 nicht mehr erlaubt sind“. Der aktualisierte Kodex besagt nun: „Um Missverständnisse zu vermeiden, dürfen wiederverwendbare Wasserflaschen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“ Andere Arten von Flaschen, die bei Wurf Verletzungen verursachen könnten, bleiben ebenfalls verboten.

Kommerzielle Auswirkungen und Fan-Bedenken

Laut Sports NDTV bedeutet das Verbot, dass Fans leere Flaschen nicht mehr an Trinkbrunnen oder Spendern in den Stadien auffüllen können, was sie möglicherweise dazu zwingt, Getränke in den Veranstaltungsorten zu kaufen. Diese Richtlinienänderung erhält angesichts der langjährigen Partnerschaft der FIFA mit Coca-Cola zusätzliche Bedeutung. Es wird weithin erwartet, dass Coca-Colas Mineralwassermarke Dasani in den WM-Stadien zum Kauf angeboten wird.

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Sports NDTV berichtete, dass abgefülltes Wasser bei den Austragungsorten der FIFA Klub-Weltmeisterschaft im letzten Sommer zwischen 4 und 6 US-Dollar verkauft wurde, obwohl die Preise für die Weltmeisterschaft 2026 noch nicht bekannt gegeben wurden. Die Unmöglichkeit, eigene Wasserflaschen mitzubringen, gepaart mit potenziell hohen Preisen für abgefülltes Wasser, könnte zu einem großen Streitpunkt werden, insbesondere nachdem Spieler und Fans während der Klub-Weltmeisterschaft Bedenken wegen extremer Hitze geäußert hatten.

Die Herausforderung eines erweiterten Turniers

Wie Sports NDTV betonte, wird die Weltmeisterschaft 2026 ein beispielloses Ereignis sein, mit rekordverdächtigen 48 Teams und einem erweiterten Turnierformat. Argentinien wird als Titelverteidiger zu einem Wettbewerb zurückkehren, der mehr Teams, Spieler und Spiele verspricht als jede frühere Ausgabe. Das schiere Ausmaß des Ereignisses bedeutet, dass die Stadionrichtlinien – insbesondere jene, die den Komfort der Fans und den Zugang zu Flüssigkeitszufuhr betreffen – einer verstärkten Prüfung unterzogen werden. Die plötzliche Kehrtwende bei wiederverwendbaren Wasserflaschen fügt den logistischen Herausforderungen der Ausrichtung der größten Weltmeisterschaft der Geschichte eine weitere Komplexitätsebene hinzu.

Quellen: sports.ndtv.com

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