Deutschlands WM-Kampagne hat einen schweren Rückschlag in der Defensive erlitten, nachdem Nico Schlotterbeck wegen einer Bänderverletzung im linken Sprunggelenk für mehrere Monate ausfällt.
Laut einem Instagram-Update des DFB-Teams zu Schlotterbecks Verletzung hat sich der Verteidiger von Borussia Dortmund die Verletzung beim 2:1-Sieg am Samstag gegen die Elfenbeinküste zugezogen und wird vorerst beim Team in den USA bleiben.
Das Ergebnis sicherte Julian Nagelsmanns Team einen weiteren wichtigen Sieg, doch dieser hatte einen hohen Preis. Das Spiel fand im Toronto Stadium in Kanada statt, wo Schlotterbeck zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, nachdem er versucht hatte, trotz Schmerzen weiterzuspielen.
Ein schwerer Rückschlag für Deutschland
Schlotterbeck hat sich zu einem der wichtigsten Verteidiger Deutschlands entwickelt, geschätzt nicht nur für seine Zweikampfstärke, sondern auch für sein Aufbauspiel. Sein Ausfall zwingt Nagelsmann zu einer großen Umstellung, während Deutschland tiefer ins Turnier vordringt.
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Die Verletzung wird den 26-Jährigen voraussichtlich mehrere Monate außer Gefecht setzen, was sein WM-Aus bedeutet und Sorgen bei Borussia Dortmund vor der neuen Vereinssaison aufkommen lässt.
Die DFB-Mitteilung lautete: „Nico hat sich beim 2:1-Sieg am Samstag gegen die Elfenbeinküste eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen und wird mehrere Monate ausfallen. Er wird vorerst beim Team in den USA bleiben. Gute Besserung, Nico! Wir sind an deiner Seite!“
Nagelsmann verliert einen Schlüsselverteidiger
Wie von DFB.de in seinem Interview mit Julian Nagelsmann nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste zitiert, sagte der Bundestrainer: „Er hat eine Innenbandverletzung am Sprunggelenk erlitten. Wir müssen die Scan-Ergebnisse abwarten, aber leider sah es nicht gut aus. Es war bemerkenswert, dass er es bis zur Halbzeit geschafft hat, weiterzuspielen. Er hat seinen Körper für die Mannschaft hingehalten.“
Dieser Einschätzung folgte nun die Bestätigung einer langen Ausfallzeit. Schlotterbecks Verletzung lässt Deutschland ohne einen Innenverteidiger zurück, der in Nagelsmanns Plänen eine zentrale Rolle spielte und der für eine prominente Rolle im Turnier vorgesehen war.
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Antonio Rüdiger ersetzte ihn zur Halbzeit gegen die Elfenbeinküste und wird nun voraussichtlich eine größere Rolle übernehmen. Jonathan Tah, Waldemar Anton und Malick Thiaw bleiben ebenfalls Optionen in der Innenverteidigung.
Kein Ersatz verfügbar
Deutschland kann zu diesem Zeitpunkt des Turniers nicht einfach einen weiteren Feldspieler nachnominieren. Nach den FIFA-Regeln sind späte Nachnominierungen nach dem Eröffnungsspiel einer Mannschaft nur für Torhüter zulässig, was Nagelsmann dazu zwingt, mit den bereits in seinem Kader befindlichen Verteidigern zu arbeiten.
Wie in einem Bericht der Welt über Schlotterbecks WM-Aus beschrieben, sagte Nagelsmann, Schlotterbeck werde schmerzlich vermisst werden wegen seiner Verteidigung und seines „exzellenten Aufbauspiels“.
Für Schlotterbeck liegt der Fokus nun auf der Genesung. Für Deutschland ist die Aufgabe unmittelbarer: im WM-Turnier ohne einen der Spieler weiterzukommen, von dem sie erwarteten, dass er die Abwehrreihe verankert.
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