The World Cup is over: Here are the least efficient teams of the tournament

Die Weltmeisterschaft ist vorbei: Das waren die ineffizientesten Teams des Turniers

Die Abschlusstabelle erzählt nicht die ganze Geschichte – ein Blick auf die Statistiken zeigt, welche Mannschaften deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben.

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Uruguay verabschiedete sich mit nur zwei Punkten aus drei Gruppenspielen von der Weltmeisterschaft. Die Expected-Goals-Werte legen jedoch nahe, dass es eigentlich fast fünf Punkte hätten sein müssen.

Genau diese Differenz weist xGQuadrant nach der Gruppenphase aus: Zwei tatsächlich geholte Punkte standen 5,05 erwarteten Punkten gegenüber. Mit einem Minus von 3,05 Punkten war die Mannschaft von Marcelo Bielsa damit das Team, das im gesamten Turnier am deutlichsten unter seinen statistisch zu erwartenden Ergebnissen blieb.

„Ich glaube, dass wir aus den drei Spielen sieben Punkte verdient hätten. Am Ende fahren wir aber nur mit zwei nach Hause“, sagte Bielsa nach dem Aus laut Fox Sports.

Unentschieden gegen Saudi-Arabien und Kap Verde sowie eine 0:1-Niederlage gegen den späteren Weltmeister Spanien bedeuteten das Ende einer Gruppenphase ohne einen einzigen Sieg.

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Südkorea verpasst den Einzug nur knapp

Bei Südkorea verlief das Turnier ganz ähnlich.

Das Team von Hong Myung-bo holte drei Punkte, obwohl die Modelle 5,09 erwartete Punkte auswiesen. Das war die zweitgrößte negative Abweichung der gesamten Gruppenphase.

Auf einen 2:1-Sieg gegen Tschechien folgten zwei 0:1-Niederlagen gegen Mexiko und Südafrika. Ein Remis gegen Südafrika in Monterrey hätte gereicht, um als einer der besten Gruppendritten in die Runde der letzten 32 einzuziehen.

Stattdessen erlebte Südkorea sein schlechtestes WM-Ergebnis seit 1998. Kurz darauf trat Hong zurück.

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Kolumbiens bitteres Aus in Vancouver

Bei Kolumbien änderte sich das Bild erst in der K.-o.-Phase.

Die Mannschaft von Néstor Lorenzo hatte die Gruppe K souverän gewonnen. Nach Siegen gegen Usbekistan und die Demokratische Republik Kongo sowie einem 0:0 gegen Portugal standen vier Tore bei 4,29 erwarteten Treffern aus drei Spielen zu Buche. Im Achtelfinale wartete anschließend die Schweiz.

Dann kam Vancouver.

Das Achtelfinale gegen die Schweiz im BC Place brachte einen gemeinsamen xG-Wert von gerade einmal 0,7 hervor. Das war der niedrigste Wert innerhalb der regulären Spielzeit bei dieser Weltmeisterschaft.

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Kolumbien hatte in einem insgesamt chancenarmen Spiel noch die besseren Möglichkeiten. Gustavo Puerta zwang Gregor Kobel in der 21. Minute mit einem Schlenzer zu einer Parade, während Jhon Lucumí in der Verlängerung per Kopf die Latte traf.

Im Elfmeterschießen hielt Kobel gegen Cucho Hernández. Anschließend verwandelte Rubén Vargas den entscheidenden Versuch und schoss die Schweiz in die nächste Runde.

Mexiko holte mehr heraus als jedes andere Team

Das genaue Gegenteil zeigte sich in Gruppe A. Mexiko machte aus 5,68 erwarteten Punkten die maximal möglichen neun. Die positive Abweichung von 3,32 Punkten war die größte der gesamten Gruppenphase. Das Torverhältnis lag bei 10:3, obwohl die zugrunde liegenden Werte nur 6,66 erwartete Treffer und 3,87 erwartete Gegentore auswiesen.

Spanien gewann am Sonntag, dem 19. Juli, in East Rutherford nach Verlängerung mit 1:0 gegen Argentinien und entschied damit das Turnier für sich. Gemessen an der Qualität der herausgespielten Chancen waren Uruguay und Südkorea jedenfalls nicht die beiden schwächsten Mannschaften, die bereits im Juni die Heimreise antreten mussten.

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