Enzo Fernandez will weg. Der argentinische Mittelfeldspieler hat laut den Berichten von Fabrizio Romano eine mündliche Einigung mit Manchester City über die persönlichen Bedingungen erzielt, doch City hat noch kein offizielles Angebot bei Chelsea eingereicht.
Chelsea ist nur unter zwei Bedingungen bereit, ihn ziehen zu lassen: eine Ablöse von 120 Mio. £ und ein gleichwertiger Ersatz, der bereits verpflichtet ist.
Der Ersatz rückt näher. Chelsea hat sich mit Monaco für Lamine Camara auf ein Paket über 45 Mio. € (39 Mio. £) inklusive Boni geeinigt. Der 22-Jährige wird innerhalb weniger Tage zur medizinischen Untersuchung in London erwartet, vorbehaltlich einer endgültigen Einigung über den Zahlungsplan und die Boni.
Alonso hat Fernandez aussortiert
Xabi Alonso, im Mai als Chelsea-Cheftrainer verpflichtet, hat Fernandez in zwei aufeinanderfolgenden Spielen nicht in den Kader berufen, darunter beim 4:3-Heimsieg gegen Brighton am Sonntag, ein öffentliches Zeichen dafür, dass der Klub seinen Abgang einkalkuliert hatte.
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Romano beschreibt Chelseas Position als unnachgiebig beim Preis:
„Wir haben die Kontrolle. Wir entscheiden. Und wir werden ihn gerne behalten“, so wurde die Haltung des Klubs in seinen Berichten wiedergegeben.
Der Maresca-Sog im Etihad
Enzo Maresca, mittlerweile Trainer von Manchester City, soll Berichten zufolge daran interessiert sein, Fernandez ins Etihad mitzunehmen, und der Spieler wünscht sich dieses Wiedersehen.
Laut Football Insider, zitiert von Football365, ist City bereit, Chelseas Bewertung von 120 Mio. £ vor Ende des Transferfensters zu erfüllen. City verpasste eine von Chelsea auf Freitag, den 14. August, 17 Uhr gesetzte Frist für Angebote, doch vor Dienstag wird noch Kontakt zwischen den Klubs erwartet.
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Von Metz zu Chelsea in zwei Jahren
Camara wechselte 2024 für 15 Mio. € (13 Mio. £) von Metz zu Monaco und bestritt für den Ligue-1-Klub 75 Pflichtspiele, in denen er sechs Tore erzielte und elf Vorlagen lieferte. Der senegalesische Nationalspieler bietet ein dynamischeres, aggressiveres Profil als Fernandez, ist laufstark und in der Lage, verschiedene Spielphasen zu prägen.
Das Premier-League-Transferfenster schließt am Dienstag, dem 1. September, um 23 Uhr.
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