Mikel Arteta

Lücke auf dem linken Flügel stellt Arsenals europäische Hoffnungen in Frage

Arsenals Unfähigkeit, einen Elite-Linksaußen zu verpflichten, wirft Fragen über ihre europäischen Ambitionen auf, trotz starker Mittelfeld-Transfers.

·

Read in:

Arsenal ging mit zwei klaren Prioritäten in das Sommer-Transferfenster: die Verpflichtung eines Elite-Mittelfeldspielers und eines Elite-Linksaußen. Während die Gunners ihre Mittelfeld-Bedürfnisse erfolgreich erfüllten, hat ihre Unfähigkeit, ein Top-Talent auf dem linken Flügel zu verpflichten, Bedenken hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegen Europas Elite geweckt, so GiveMeSport.

In der letzten Saison wurde Arsenals Mittelfeld in entscheidenden europäischen Begegnungen, insbesondere gegen Teams wie PSG, deutlich dominiert, und der Kader wirkte oft übermäßig abhängig von Declan Rice. Um dem entgegenzuwirken, setzte der Verein ein deutliches Zeichen, indem er 75 Millionen Pfund investierte, um Mittelfeldspieler Bruno Guimaraes zu verpflichten. Dieser Schritt, zusammen mit den Verpflichtungen von Ezri Konsa, Piero Hincapie und Illan Meslier, stärkte andere Bereiche des Kaders, wobei Christos Tzolis ebenfalls als Ersatz für Leandro Trossard hinzukam.

Verpasste Ziele und steigende Kosten

Trotz des Erfolgs im Mittelfeld erwies sich die Suche nach einem Elite-Linksaußen als anhaltende Herausforderung für Arsenal. Die Hoffnungen auf eine Verpflichtung von Real Madrids Vinicius Jr zerschlugen sich schnell, als der brasilianische Star seine Zukunft mit einem neuen Vertrag an die spanischen Giganten band. Die Aufmerksamkeit richtete sich dann auf Morgan Rogers, einen Spieler, mit dem Arsenal positive Gespräche geführt hatte. Die Gunners zogen sich jedoch aufgrund des steigenden Preises letztendlich aus dem Rennen zurück, wobei Chelsea Rogers schließlich für unglaubliche 117 Millionen Pfund verpflichtete.

Auch andere potenzielle Ziele entglitten Arsenal. Lyons Malick Fofana wurde in Betracht gezogen, aber sowohl als zu teuer als auch als nicht ganz dem vom Verein angestrebten „Elite“-Standard entsprechend befunden. In den letzten Tagen des Transferfensters hegte Arsenal Berichten zufolge Ambitionen, Julian Alvarez zu locken, doch der Stürmer von Manchester City hatte einen Wechsel nach Barcelona im Visier. Was Arsenals Linksaußen-Dilemma noch verschärfte, verließ Gabriel Martinelli den Verein in Richtung Saudi-Arabien, was ihre Optionen schwächte. Unterdessen stärkten die Rivalen aus Liverpool ihre eigenen Reihen, indem sie Bradley Barcola von PSG für 124 Millionen Pfund, einschließlich Boni, verpflichteten.

Lesen Sie auch: NFL-Legende kehrt aus dem Ruhestand zurück – Rams erhalten sofort riesigen Super-Bowl-Schub

Europäische Herausforderung droht

Das Scheitern bei der Verpflichtung eines prominenten Linksaußen lässt Arsenals Angriffsreihe mit Viktor Gyokeres, Kai Havertz, Bukayo Saka und Christos Tzolis zurück. Obwohl ein fähiges Quartett, erwies sich eine unvollständige Angriffsreihe für die Gunners in der letzten Saison gegen europäische Top-Teams als problematisch. Arsenals erklärtes Ziel ist es, in der Champions League direkt mit kontinentalen Schwergewichten wie PSG und Bayern München zu konkurrieren.

Ohne das gewünschte Elite-Talent auf dem linken Flügel werden unweigerlich Fragen aufkommen, ob Arsenal über die nötige Feuerkraft und Tiefe verfügt, um die Allerbesten in Europa zu bezwingen. Die Schließung des Transferfensters bedeutet, dass Trainer Mikel Arteta die Saison nun mit dem aktuellen Kader bestreiten muss, in der Hoffnung, dass die vorhandenen Optionen die Lücke, die der Transfermarkt letztendlich offen ließ, gemeinsam schließen können.

Lesen Sie auch: Medizinische Untersuchung von Camara angesetzt, während Enzo Fernandez auf ein Wiedersehen mit Maresca bei Manchester City drängt

Related Stories