Folarin Balogun hat die Debatte um seine Zukunft in England neu entfacht. Beim NFL-London-Spiel am Wochenende sagte er gegenüber talkSPORT, die Premier League stehe nach dem geplatzten Sommerwechsel zu Everton weiterhin auf seiner Liste.
Der 25-Jährige war am letzten Tag des Transferfensters nach Merseyside gereist, um einen Transfer über rund 40 Millionen Pfund abzuschließen, zog sich dann aber nach Komplikationen beim Medizincheck auf Evertons Trainingsgelände Finch Farm zurück.
Auf die Frage, ob ein Wechsel in die Premier League weiterhin eine Option sei, erklärte Balogun gegenüber dem Sender, er habe die Tür nicht zugeschlagen.
„Ja, durchaus. Im Fußball gibt es viele Wendungen, wie wir nach der Weltmeisterschaft gesehen haben. Ich war kurz vor einem Wechsel, der nicht zustande kam, aber es ist definitiv eine Option.“
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Es waren seine ersten öffentlichen Äußerungen zu einer Transfersaga, die ihn kurzzeitig nach Merseyside geführt hatte, nachdem ein Deal Sheet nach Schließung des Transferfensters eingereicht worden war, und die damit endete, dass sich der Spieler weigerte zu unterschreiben.
Warum der Deal platzte
Monacos Geschäftsführer Thiago Scuro hat erklärt, der Stürmer sei unzufrieden darüber gewesen, wie er während des Medizinchecks behandelt wurde. Everton habe, nachdem ein Problem festgestellt worden war, eine Neuverhandlung der Ablöse sowie leistungsbezogene Bonuszahlungen gefordert. Das Deal Sheet wurde eingereicht, doch Balogun stieg aus, auch weil sich die Toffees Berichten zufolge anderen Zielen zugewandt haben sollen, darunter Joshua Zirkzee und Tammy Abraham.
Scuro sagte Anfang September, Monaco warte ab, wie es im Kopf des Stürmers aussehe.
„Wir warten immer noch darauf, dass Balo zurückkommt, damit wir uns zusammensetzen, reden und gemeinsam klären können, wie es weitergeht“, sagte Scuro vor Reportern.
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Bislang 14 Minuten Ligue 1
Die Folgen sind in Monaco deutlich zu spüren. Balogun wurde für den Herbst nicht in den Kader der UEFA Conference League berufen und kam in der Ligue 1 bislang auf gerade einmal 14 Minuten, einen späten Kurzeinsatz als Einwechselspieler gegen Lens am 18. September, wie es in Berichten zu seinen talkSPORT-Aussagen heißt.
Der US-amerikanische Angreifer äußerte sich zum weiteren Saisonverlauf zurückhaltend.
„Es war ein guter Saisonstart. Wir sind in den letzten drei Spielzeiten gut gestartet, deshalb liegt der Fokus meiner Meinung nach darauf, wie man sie beendet. Also gehen wir es Schritt für Schritt an.“
Das Januar-Transferfenster öffnet am 1. Januar und ist der nächste Zeitpunkt, zu dem ein Wechsel formell abgeschlossen werden könnte.
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