Der FC Bayern München hat intern eine Entscheidung über seinen kanadischen Linksverteidiger getroffen, und sie fällt nur bedingt aus: Alphonso Davies bleibt, es sei denn, jemand legt eine ernstzunehmende Summe auf den Tisch.
Diese Einschätzung stammt von Bild-Journalist Christian Falk, dessen Bericht zur Position des deutschen Meisters das Januar-Fenster um eine einzige Frage herum einordnet: Wie hoch werden Manchester United oder jemand anderes gehen?
Falk: Ein großes Angebot könnte Bayern doch noch bewegen
Falk stellt klar, dass Davies nicht aus dem Verein gedrängt wird. Ebenso deutlich macht er, dass die Tür nicht verriegelt ist.
„Ein großes Angebot auf dem Tisch könnte die Lage ändern“, sagte Falk in seiner Bild-Analyse.
Lesen Sie auch: „Geldgieriger Piranha“ holt Bayern München wieder ein: Neuer Vertragspoker bahnt sich an
Bayern soll Berichten zufolge 60 bis 65 Millionen Euro für den 25-Jährigen fordern, der bis 2030 unter Vertrag steht. Mit Nathaniel Brown steht dem Klub hinter ihm eine weitere Option auf der linken Abwehrseite zur Verfügung, was eine gewisse Absicherung bietet, falls das passende Angebot eintrifft.
Manchester Uniteds Suche nach einem Linksverteidiger
Der Hintergrund des englischen Interesses ist nicht neu. Manchester United versuchte einen Großteil des Sommers, Lewis Hall aus Newcastle loszueisen, doch diese Spur verlief im vergangenen Monat im Sande, als der englische Verteidiger in St James‘ Park einen neuen Langzeitvertrag unterschrieb, Berichten zufolge bis 2031.
Da Hall vom Markt ist, ist Davies auf der Liste nach oben gerückt. Ein Bericht beschreibt Uniteds Interesse als „stark“, wobei bislang Analysen und Gespräche über Vermittler laufen, aber noch keine offiziellen Angebote abgegeben wurden.
Davies liefert ihnen einen Grund, nachzulegen. In die Bundesliga-Saison 2026/27 ist er mit drei Assists in seinen ersten vier Einsätzen gestartet, darunter ein Auftritt mit zwei Assists beim Kantersieg der Bayern gegen Union Berlin.
Lesen Sie auch: Spanien stuft Clasico am 25. Oktober nach Vinicius-Sperre und Mourinhos Negreira-Breitseite als Hochrisikospiel ein
Hinter United bildet sich eine europäische Reihe
Manchester United steht nicht allein. Auch Arsenal und Liverpool beobachten den Kanadier, wobei Liverpool ihn Berichten zufolge als mögliche langfristige Alternative zu Kostas Tsimikas sieht. Zudem wurden Real Madrid und der FC Barcelona unter den Klubs genannt, die ihn im Blick behalten.
Jeder dieser Interessenten steht nun vor derselben Rechnung. Bayerns interne Bewertung von 60 bis 65 Millionen Euro ist die öffentlich genannte Hausnummer, auch wenn Berichte nahelegen, dass sich die Deutschen auf Gespräche in Richtung 50 Millionen Euro einlassen könnten. Auf welcher Seite dieser Lücke das erste ernsthafte Angebot landet, wird allen zeigen, wie Davies‘ Januar wirklich aussieht.
Offizielle Angebote sind bislang nicht abgegeben worden. Der nächste konkrete Markstein ist die Öffnung des europäischen Winter-Transferfensters am 1. Januar 2027.
Lesen Sie auch: Harry Kane kurz vor 50-Millionen-Deal mit Bayern München, nur ein letztes Hindernis steht noch im Weg


