Dopingskandal überschattet Zukunft des ungeschlagenen Champions
Janibek Alimkhanuly steht vor einem entscheidenden Moment, da die Boxbehörden die Ergebnisse einer Dopingkontrolle prüfen, die seine Titelpläne bereits durchkreuzt hat. Laut der Nachrichtenagentur Qazinform soll das Ergebnis einer zweiten Laborprobe klären, ob der ursprüngliche Befund bestätigt wird.
Entscheidung über B Probe zieht weltweite Aufmerksamkeit auf sich
In den Vereinigten Staaten sollen die Verantwortlichen am 8. Januar die B Probe von Alimkhanuly öffnen. Der kasachische Boxer hält derzeit die Weltmeistertitel der WBO und IBF im Mittelgewicht und ist weiterhin ungeschlagen als Profi.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Qazinform wird das Ergebnis aufgrund der Zeitverschiebung in Kasachstan in der Nacht vom 8. auf den 9. Januar erwartet. Der Befund wird entweder den früheren Test bestätigen oder ihn entkräften.
Wie der Fall begann
Der Fall nahm Anfang Dezember 2025 seinen Ausgang, nur wenige Tage bevor Alimkhanuly einen Vereinigungskampf gegen den kubanischen WBA Champion Erislandy Lara bestreiten sollte. Laut Qazinform wurde bei einer Anti Doping Kontrolle Meldonium festgestellt, eine Substanz, die nach internationalen Anti Doping Regeln verboten ist.
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Der Kampf wurde daraufhin abgesagt. Alimkhanuly bestritt öffentlich die Einnahme verbotener Substanzen und beantragte formell die Öffnung der B Probe, ein vorgesehenes Verfahren zur Überprüfung des ersten Ergebnisses.
Titel und Ranglisten in Gefahr
Die Boxverbände haben deutlich gemacht, dass ein bestätigter Verstoß schwerwiegende Folgen haben könnte. Die World Boxing Organization erklärte, dass ein positives Ergebnis zum Entzug von Alimkhanulys Weltmeistertiteln führen könne.
Die Nachrichtenagentur Qazinform berichtete außerdem, dass der Boxer nach dem ersten Testergebnis aus den Weltranglisten entfernt wurde, ein Schritt, der die vorläufige Natur des Verfahrens und dessen mögliche Auswirkungen auf zukünftige Kämpfe widerspiegelt.
Ein Urteil mit weitreichenden Folgen für seine Karriere
Sollte die B Probe keinen verbotenen Stoff bestätigen, würden vermutlich Fragen zur Zuverlässigkeit des ursprünglichen Tests und zum Ablauf des Verfahrens aufkommen. Ein solches Ergebnis könnte Alimkhanuly eine Rückkehr ohne disziplinarische Konsequenzen ermöglichen.
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Ein positives Ergebnis hingegen würde voraussichtlich Sanktionen nach sich ziehen und die internationale Aufmerksamkeit auf einen der erfolgreichsten Boxer Kasachstans weiter verstärken. Die Entscheidung dürfte weit über den Einzelfall hinaus Bedeutung haben und die konsequente Durchsetzung der Anti Doping Regeln im Profiboxen unterstreichen.
Quellen: Qazinform News Agency
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