Tennis, Australian Open: 6 Dollar Wasser und 25 Dollar Burger verärgern Fans
Ein neuer Anbieter entfacht Online Diskussionen
Bei den Australian Open 2026 gehört Shake Shack erstmals zum gastronomischen Angebot. Der Auftritt der US amerikanischen Kette sorgt jedoch weniger wegen des Essens selbst als wegen der Preise für Gesprächsstoff.
Shake Shack, das 2001 in New York als Hot Dog Stand begann und sich später international ausbreitete, betreibt im Melbourne Park einen temporären Verkaufsstand. Laut der Daily Mail lösten veröffentlichte Preislisten und Videos in sozialen Medien eine breite Debatte unter Fans aus.
Burger kosten am Veranstaltungsort zwischen 18,90 und 25 Dollar. Pommes liegen zwischen 9,75 und 12,50 Dollar, Shakes kosten bis zu 13,90 Dollar und abgefülltes Wasser wird für 5,95 Dollar angeboten.
Fans vergleichen Preise weltweit
Nachdem Beiträge auf TikTok und anderen Plattformen verbreitet wurden, begannen viele Tennisfans, die Preise im Melbourne Park mit Shake Shack Standorten im Ausland zu vergleichen. Zahlreiche Nutzer erklärten, dass sie in anderen Ländern deutlich weniger bezahlt hätten.
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Ein TikTok Nutzer berichtete, dass die Preise auf den Philippinen nur etwa ein Drittel so hoch gewesen seien. Ein anderer schrieb, ein komplettes Menü habe ihn im Ausland rund 20 Dollar gekostet, während es bei den Australian Open fast 40 Dollar seien. Andere machten scherzhaft deutlich, dass sie das Essen zwar probieren wollten, aber nicht zum Preis eines Turniertickets.
Diese Vergleiche trugen zu einer breiteren Diskussion über steigende Kosten bei internationalen Sportgroßveranstaltungen bei.
Ein Influencer sieht es anders
Nicht alle Reaktionen fielen negativ aus. Der Food Influencer Dub Eats, online bekannt als @dub.eats.everything, veröffentlichte ein Video direkt aus dem Melbourne Park, in dem er das Angebot verteidigte.
„Ich fühle mich wie in New York an einem Sommertag im Madison Square Park“, sagte er. „Es schmeckt genau wie in den USA…hoffentlich sehen wir bald ein Geschäft in Australien.“
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Auf die Frage eines Followers, ob sich der Kauf trotz der Preise lohne, antwortete er, dass dies seiner Meinung nach der Fall sei.
Turnierveranstalter reagieren auf Kritik
Tennis Australia nahm in einer Stellungnahme, über die news.com.au berichtete, zu der Kritik Stellung. Darin hieß es, man arbeite eng mit den Gastronomiepartnern zusammen, um die Preise möglichst nahe an denen fester Standorte zu halten.
Zugleich verwies die Organisation darauf, dass der Betrieb eines temporären Shake Shack Standes in Australien mit zusätzlichen Kosten verbunden sei. Dazu zählten höhere Lohnkosten, teurere Zutaten sowie der Aufbau einer vollständig konformen temporären Küche.
Ein bekanntes Streitthema im Melbourne Park
Diskussionen über hohe Preise für Speisen und Getränke sind bei den Australian Open kein neues Phänomen. Laut früherer Berichterstattung der Daily Mail beklagten sich Fans bereits im vergangenen Jahr über 15,80 Dollar für Pommes mit Oregano und Feta.
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Auch die Getränkepreise sorgten für Kritik. Ein 375 Milliliter Cider kostete 13 Dollar, ein Glas Wein 13,95 Dollar. Zudem gerieten Merchandising Artikel in den Fokus, darunter eine Baseballkappe von Ralph Lauren zum Preis von 109 Dollar.
Während das Turnier weiterläuft, dürfte das Thema Verpflegungskosten die Gespräche im Melbourne Park weiterhin begleiten.
Sources: Daily Mail, news.com.au
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