PSG prüft Tauschgeschäft, da Rashford einen Verbleib in Barcelona bevorzugt
Die Zukunft von Marcus Rashford bleibt eine der komplexesten Transferfragen in Europa. Das Interesse an ihm wächst aus mehreren Richtungen, doch eine klare Lösung ist nicht in Sicht.
Auch wenn seine Leistungen abseits von Manchester United seinen Ruf gestärkt haben, erschweren finanzielle Rahmenbedingungen, persönliche Präferenzen und konkurrierende Interessenten eine baldige, endgültige Entscheidung.
PSG hält langfristiges Interesse aufrecht
Paris Saint-Germain gehört weiterhin zu den Klubs, die Rashfords Situation aufmerksam verfolgen. Der französische Meister bewundert den englischen Angreifer seit mehreren Jahren und hat kürzlich kreative Möglichkeiten ausgelotet, um im Falle einer Gelegenheit handlungsfähig zu sein.
Ein Bericht von Caught Offside deutet darauf hin, dass PSG ein mögliches Tauschgeschäft ins Auge gefasst hat, bei dem Bradley Barcola eingebunden wäre. Der französische Nationalspieler kam in dieser Saison bislang 24 Mal zum Einsatz und steht auch im Fokus von Premier-League-Klubs wie Liverpool und Arsenal.
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Ein solcher Vorschlag scheint jedoch wenig aussichtsreich. Im selben Bericht heißt es, dass Rashford wenig Interesse an einem Wechsel nach Frankreich habe, was PSG de facto ausschließt es sei denn, die Umstände ändern sich grundlegend.
Barcelona kämpft mit finanziellen Hürden
Rashfords Fokus liegt derzeit auf Spanien. Der Stürmer spielt diese Saison auf Leihbasis beim FC Barcelona und hat sich als zentrale Figur in Hansi Flicks Offensive etabliert: sieben Tore und elf Vorlagen in 27 Einsätzen sprechen für sich.
Die Gespräche über einen festen Transfer haben bereits begonnen. Laut talkSPORT hat Barcelona Verhandlungen mit Manchester United aufgenommen; Rashfords Marktwert wird auf etwa 30 Millionen Euro (26 Millionen Pfund) geschätzt.
Dieser Preis stellt jedoch eine Herausforderung dar. Aufgrund der bekannten finanziellen Schwierigkeiten zögert der Verein, die Kaufoption direkt zu ziehen. Stattdessen prüft man alternative Modelle, um die unmittelbare Belastung abzufedern.
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Eine denkbare Lösung ist laut talkSPORT eine weitere Leihe für die Saison 2026/27 eventuell mit einer späteren, an Bedingungen geknüpften Kaufverpflichtung.
Spielerpräferenz erschwert Verhandlungen
Rashfords eigene Haltung bringt zusätzliche Komplexität mit sich. Caught Offside berichtet, dass der Spieler seine Zeit in Barcelona als Priorität betrachtet und wenig Interesse an einer baldigen Rückkehr in die Premier League hat.
Der laufende Umbruch bei Manchester United soll diese Einstellung weiter gefestigt haben Rashford wolle seine Karriere, wenn möglich, im Ausland fortsetzen. Diese Präferenz könnte Uniteds Verhandlungsposition schwächen, falls Barcelona den geforderten Preis nicht zahlen kann.
Auch Atlético Madrid verfolgt die Entwicklung Rashford gilt dort als idealer Spielertyp für Diego Simeones System, jedoch hat es bislang keine formelle Annäherung gegeben.
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Früher Erfolg stärkt seine Position
Auf dem Platz konnte Rashford bereits seinen ersten Titel mit dem FC Barcelona feiern. Der Klub setzte sich mit 3:2 gegen Real Madrid im Finale der Supercopa durch und sicherte sich damit die erste Trophäe der Saison 2025/26.
Rashford wurde spät im Spiel eingewechselt und äußerte sich anschließend zum Erfolg: „Heute bin ich sehr glücklich. Es ist immer das beste Gefühl, den ersten Titel zu gewinnen“, sagte er.
„Ich hoffe, dass wir im Laufe der Saison noch weitere Trophäen holen können.“
Mit Rückenwind auf dem Platz und wachsendem Interesse abseits davon bleibt Rashfords nächste Entscheidung ein zentrales Thema in der laufenden Transferperiode.
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Quellen: talkSPORT, Caught Offside
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