Morgan Rogers steht vor einem Wechsel von Aston Villa für 80 Millionen Pfund, da das Interesse wächst
Aston Villas Aufstieg zu einem konstanten Anwärter in der Premier League hat eine unvermeidliche Begleiterscheinung mit sich gebracht: eine verstärkte Aufmerksamkeit für seine herausragenden Spieler. Mit dem nahenden Sommertransferfenster rückt Morgan Rogers zunehmend in den Fokus des Marktes.
Der 23-jährige Stürmer wechselte 2024 für eine kolportierte Ablösesumme von acht Millionen Pfund von Middlesbrough zu Villa ein Transfer, der zunächst kaum Beachtung fand. Seitdem hat er sich unter Unai Emery schrittweise, aber nachhaltig entwickelt und sich zum Stammspieler sowie englischen Nationalspieler gemausert.
Rogers’ Statistiken unterstreichen diesen Fortschritt: Er erzielte 25 Tore in 99 Pflichtspielen für Aston Villa. In der Saison 2025/26 gelangen ihm acht Treffer und sechs Vorlagen in 29 Einsätzen. Wichtiger als diese reinen Zahlen sind jedoch seine Vielseitigkeit und Verlässlichkeit Eigenschaften, die seinen Marktwert gesteigert haben, insbesondere in einem Umfeld, das stark vom finanziellen Einfluss der Premier League und den Regularien zur Profitabilität und Nachhaltigkeit (PSR) geprägt ist.
Zunehmende Spekulationen, noch keine Angebote
Berichte, die Rogers mit Topklubs wie Liverpool, Manchester City, Real Madrid und Chelsea in Verbindung bringen, häufen sich, doch bislang wurden keine offiziellen Angebote bekannt. Derzeit handelt es sich eher um Spekulationen als um konkrete Verhandlungen ausgelöst durch seine Leistungen, nicht durch tatsächliche Gespräche.
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Der ehemalige Aston-Villa- und Liverpool-Stürmer Stan Collymore ist der Meinung, dass Rogers’ bisherige Karriere andeutet, dass er einem Wechsel offen gegenüberstehen könnte, sofern sich die richtige Gelegenheit bietet. Im Gespräch mit GOAL, über BetWright, sagte Collymore:
„Als Villa-Fan mache ich mir Sorgen, dass er geht, sobald sich eine Möglichkeit ergibt.“
Collymore verwies auf Rogers’ frühere Entscheidung, die Akademie von Manchester City zu verlassen, um regelmäßig Spielpraxis im Profifußball zu sammeln ein Beleg für einen Spieler, der Entwicklung und Ehrgeiz über Status stellt.
Marktwert durch äußere Einflüsse geprägt
Ein möglicher Transfer würde eine beträchtliche Ablösesumme erfordern. Collymore äußerte, dass auch Aston Villas finanzielle Überlegungen insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der PSR-Regeln beeinflussen könnten, wie der Klub auf etwaige Angebote reagiert.
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„Es würde mich nicht überraschen, wenn Villa Angebote über 70, 80 Millionen plus Boni, plus Spielertausch erhält, denn der Klub braucht offensichtlich Neuzugänge, um PSR-konform zu bleiben“, sagte er.
Solche Summen würden Rogers in die Kategorie der teuersten englischen Offensivspieler seiner Altersklasse einreihen ein Spiegel sowohl der Inflation im Premier-League-Markt als auch des hohen Werts von lokal ausgebildeten Talenten.
Ambitionen und Timing
Collymore bezog sich auch auf ein Interview, in dem Rogers gefragt wurde, ob er lieber unter die Top Vier kommen oder einen Titel gewinnen wolle. Seine Antwort „den FA Cup, weil ich einen Titel gewinnen will, ich habe noch keinen“ wurde als Einblick in seine Prioritäten gewertet.
Nach Collymores Einschätzung schränkt dieser Ehrgeiz die Zahl realistischer Ziele ein. Er nannte Manchester City, Chelsea und Manchester United als wahrscheinlichste Optionen und erwähnte Arsenal als mögliche Alternative, abhängig von den Umständen.
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Derzeit steht Aston Villa unter keinem unmittelbaren Verkaufsdruck, und die Zukunft von Rogers bleibt offen. Klar ist jedoch: Sein kontinuierlicher Aufstieg hat ihn von einer kostengünstigen Verpflichtung zu einem wertvollen Vermögenswert gemacht genau der Spielertyp, der zwangsläufig das Interesse weckt, wenn Spitzenklubs ihre nächsten Schritte planen.
Quellen: GOAL, BetWright
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