Sport

Arctic Winter Games gehen trotz Spannungen weiter

Ein arktisches Sportereignis im internationalen Fokus

Anfang März sollen die Arctic Winter Games in Whitehorse im kanadischen Yukon starten. Das Multisportevent bringt Athletinnen und Athleten aus nördlichen und zirkumpolaren Regionen zusammen, darunter Teams aus Alaska, Nordkanada und Grönland.

Die Vorfreude auf die Spiele wird jedoch von geopolitischen Diskussionen begleitet. U S Präsident Donald Trump hatte öffentlich über eine mögliche Übernahme Grönlands gesprochen und dabei auch militärische Optionen erwähnt.

According to CBC News haben diese Aussagen in vielen Teilen der Arktis für Unruhe gesorgt, insbesondere vor dem Hintergrund eines bevorstehenden internationalen Sportereignisses.

Organisatoren halten Kurs

Die Leitung der Arctic Winter Games betont, dass die politischen Debatten keinen Einfluss auf die Durchführung der Spiele haben.

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John Rodda, Präsident des Arctic Winter Games International Committee, erklärte gegenüber CBC News, dass eine Absage derzeit nicht zur Diskussion stehe. Politische Rhetorik allein sei kein Grund, die Planungen zu ändern.

Rodda sagte zudem, dass er die internationale Lage aufmerksam verfolge, unter anderem durch persönliche Kontakte in der zirkumpolaren Gemeinschaft. Der Fokus liege jedoch klar auf der Sicherheit der Teilnehmenden und der organisatorischen Umsetzung.

Der US Amerikaner ist seit 1974 an den Arctic Winter Games beteiligt und hat das Event bereits in früheren Phasen internationaler Spannungen begleitet.

Erfahrungen aus früheren Krisen

Die Arctic Winter Games waren bereits in der Vergangenheit von geopolitischen Ereignissen betroffen. Im Jahr 2022 wurde die russische Delegation nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine von den Spielen ausgeschlossen.

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Damals erklärte das internationale Komitee, die Entscheidung diene dem Schutz der Jugendlichen, der rechtlichen Verantwortung und der Integrität der Spiele, according to a statement cited by CBC News. Diese Suspendierung gilt weiterhin.

Die Organisatoren betonen jedoch, dass die aktuelle Situation rund um Grönland nicht mit den damaligen Umständen vergleichbar sei.

Klare Zusage aus Grönland

Auch die Sportführung in Grönland hat sich eindeutig positioniert. Claus Nielson, Präsident des Sportverbands von Grönland, erklärte, dass ein Rückzug von den Spielen nicht geplant sei.

In einer von CBC News zitierten Stellungnahme sagte Nielson, dass weder Athleten noch Trainer Bedenken hinsichtlich der Reise nach Whitehorse hätten und die Teilnahme an den Spielen gesichert sei.

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Whitehorse bereitet sich auf die Rückkehr der Spiele vor

Der Start der Spiele ist für den 8. März angesetzt. Es ist das fünfte Mal, dass Whitehorse Gastgeber der Arctic Winter Games ist. Bereits 2020 sollte die Stadt die Spiele ausrichten, diese wurden jedoch wenige Tage vor der Eröffnung wegen der COVID 19 Pandemie abgesagt.

Für die Gastgeberstadt haben die diesjährigen Spiele eine besondere Bedeutung. Sie stehen nicht nur für sportlichen Wettbewerb, sondern auch für kulturellen Austausch und Stabilität in einer Zeit globaler Unsicherheit.

Sources: CBC News, George Maratos

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