McGregor reagiert auf Zweifel nach Whites Absage an White House Kampf
Eine Rückkehr, die immer wieder vertagt wird
Conor McGregor hat zuletzt im Juli 2021 in einem MMA-Kampf im Octagon gestanden, als er zwei Niederlagen gegen Dustin Poirier hinnehmen musste. Trotz dieser langen Pause bleibt sein Name ein fester Bestandteil von Diskussionen über große UFC-Events und potenzielle Blockbuster-Kämpfe.
Seit Jahren wird besonders ein Duell mit Michael Chandler gehandelt. Laut Give Me Sport wurde dieses Aufeinandertreffen sogar mit einer spekulativen UFC-Veranstaltung in Washington D.C. in Verbindung gebracht, die im Rahmen der geplanten Feierlichkeiten zum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump sowie zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten im Juli 2026 stattfinden könnte.
White rückt von den Spekulationen ab
Diese Überlegungen erhielten in dieser Woche einen deutlichen Dämpfer. In einem Interview mit Complex erklärte UFC-Präsident Dana White, dass ein Kampf zwischen McGregor und Chandler für ein solches Event „nicht realistisch“ sei. Er deutete zudem an, dass dieses Duell eher vor einigen Jahren Sinn ergeben hätte.
White betonte außerdem, dass der Fokus der UFC derzeit auf anderen Projekten liege. Nach seinen Angaben konzentriert sich die Organisation zunächst auf UFC 324 und UFC 325, die ersten nummerierten Veranstaltungen im Rahmen der neuen Übertragungspartnerschaft mit Paramount+, bevor überhaupt ernsthaft über eine Karte in Washington gesprochen werde.
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McGregor kontert umgehend
McGregor ließ die Aussagen nicht lange unbeantwortet. Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung des Interviews meldete er sich öffentlich zu Wort und schrieb, „Pick who ya want!“
Kurz darauf folgte eine weitere Botschaft, in der er erklärte, „The Mac sweats nothin' and nobody. I'm tasty shots.“
Konkrete Hinweise auf einen möglichen Rückkehrtermin lieferte er damit zwar nicht, doch seine Reaktion unterstrich, dass er sich von Zweifeln an seiner Relevanz nicht beeindrucken lässt.
Weitere Namen rücken in den Fokus
Die Unsicherheit rund um McGregor hat den Blick auf andere mögliche Hauptkämpfe gelenkt. Laut Complex gilt Alex Pereira als möglicher Gegner für Jon Jones, ein Duell, an dem beide Kämpfer öffentlich Interesse bekundet haben, sowohl im Halbschwergewicht als auch im Schwergewicht.
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Dana White äußerte jedoch Vorbehalte. Zwar bezeichnete er den Kampf selbst als „in Ordnung“, stellte aber die Verlässlichkeit von Jones für ein derart prominentes Event infrage. Wörtlich sagte er, „Can I count on Jon Jones? You can't have Jones doing something bad, or pulling out of The White House fight.“
Eine Veranstaltung ohne klares sportliches Profil
Vor diesem Hintergrund wurden weitere mögliche Paarungen ins Spiel gebracht. Dazu zählen ein Kampf von Ilia Topuria gegen den Sieger aus Justin Gaethje gegen Paddy Pimblett, ein Duell zwischen Tom Aspinall und Ciryl Gane oder ein Aufeinandertreffen von Islam Makhachev und Shavkat Rakhmonov.
Ob es tatsächlich zu einer UFC-Veranstaltung mit Bezug zum Weißen Haus kommt, bleibt offen. McGregors schnelle Reaktion sorgt zwar weiterhin für Aufmerksamkeit, doch derzeit deutet vieles darauf hin, dass die Organisation selbst noch nach einer klaren sportlichen Identität für ein solches Event sucht.
Quellen: Give Me Sport, Complex
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