Real Madrid „prüft 500-Millionen-Euro-Deal im Sommer“, während Klopp mit dem Job im Bernabéu in Verbindung gebracht wird
Real Madrid steuert auf einen richtungsweisenden Sommer zu, da der Klub seine Ausrichtung nach einer weiteren turbulenten Saison überdenkt. Angesichts zunehmender Leistungsprobleme und bereits angelaufener langfristiger Planungen sollen führende Köpfe im Bernabéu umfassende Veränderungen sowohl auf als auch neben dem Platz in Erwägung ziehen.
Statt die jüngsten Ergebnisse isoliert zu betrachten, scheint die Klubführung auf einen grundlegenden Neustart abzuzielen eine Neuausrichtung, die sowohl den Trainerstab betreffen als auch die offensive Spielidentität des Teams neu definieren könnte.
Trainerfrage offen nach Alonso-Abgang
Diese Neubewertung nahm in dieser Woche an Fahrt auf, als Xabi Alonso sein Amt als Cheftrainer niederlegte und damit eine nur siebenmonatige Amtszeit beendete. Sein Rücktritt wurde einen Tag nach der deutlichen Niederlage gegen den FC Barcelona im Finale des spanischen Supercups bekannt gegeben ein Ergebnis, das die Diskussion um die Ausrichtung des Klubs weiter anheizte.
Der frühere Verteidiger Álvaro Arbeloa übernahm übergangsweise das Traineramt. Arbeloa, der seit 2005 in der Jugendabteilung von Real Madrid tätig ist und zuletzt das B-Team betreute, stand beim Pokalspiel am Mittwoch an der Seitenlinie eine Partie, die überraschend mit 2:3 gegen Albacete verloren ging.
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Spanischen Medien zufolge plant der Klub nicht, Arbeloa über das Saisonende hinaus als Cheftrainer zu behalten, sondern will im Sommer eine dauerhafte Lösung präsentieren.
Klopp als langfristige Option im Gespräch
Wie das spanische Portal Fichajes berichtet, hat Klubpräsident Florentino Pérez Jürgen Klopp als einen möglichen Wunschkandidaten identifiziert, sollte sich Real Madrid entschließen, eine neue strategische Richtung einzuschlagen. Klopp hat seit seinem Abschied vom FC Liverpool zum Ende der vergangenen Saison keine Trainerrolle mehr übernommen.
Der 58-jährige Deutsche ist derzeit als Global Head of Soccer bei der Red Bull-Gruppe tätig. Trotz dieser Position glaubt Pérez laut Fichajes, dass Klopps Profil insbesondere seine Führungsqualitäten und seine Erfahrung im Umgang mit Spitzenteams hervorragend zu den Ambitionen von Real Madrid passe.
Klopp wird für seine offensive Spielweise geschätzt, die gut zu einem Kader voller Offensivtalente passen würde. Konkrete Gespräche wurden bislang jedoch nicht vermeldet.
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Große Transferpläne bleiben bestehen
Die Trainersuche ist nur ein Teil der geplanten Umstrukturierungen. Laut dem Bericht denkt Pérez auch über einen weiteren spektakulären Transfer nach obwohl Real Madrid bereits Spieler wie Kylian Mbappé, Vinícius Júnior und Jude Bellingham in seinen Reihen hat.
Fichajes zufolge prüft der Klub die Möglichkeit, Erling Haaland zu verpflichten mit der Vision, ihn gemeinsam mit Mbappé auflaufen zu lassen. Diese potenzielle Offensivpartnerschaft hätte laut dem Bericht nicht nur sportlichen Wert, sondern könnte auch erhebliche kommerzielle und markentechnische Vorteile bringen.
Allerdings stehen dieser Idee erhebliche finanzielle Hürden im Weg.
Der Reporter Patrick Berger von Sky Sports Germany warnt, dass ein Transfer Haalands äußerst komplex wäre. Er schätzt die Gesamtkosten inklusive Ablösesumme, Boni und langfristigem Gehalt auf rund 500 Millionen Euro. Berger bezeichnete das Szenario als „sehr schwierig“.
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Vertragliche und wirtschaftliche Realität
Haaland wechselte 2022 von Borussia Dortmund zu Manchester City und verlängerte im Januar seinen Vertrag um zehn Jahre dieser läuft nun bis 2034.
Die sportliche Bilanz des norwegischen Stürmers unterstreicht seinen Wert: 105 Tore in 118 Premier-League-Spielen. Diese Zahlen, kombiniert mit dem langfristigen Vertrag, verdeutlichen die Dimension der Herausforderung für jeden interessierten Klub.
Sowohl bei der Trainerfrage als auch bei den Transferplänen bleibt vieles spekulativ. Doch alles deutet darauf hin, dass Real Madrid im kommenden Sommer erneut versuchen könnte, die Grenzen des Möglichen neu zu definieren.
Quellen: Fichajes, Sky Sports Germany
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