Gary Neville hat schon vor Jahren vor Donald Trump gewarnt und die Spannungen bei der Weltmeisterschaft holen ihn jetzt ein
Während sich die Vereinigten Staaten auf die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2026 vorbereiten, sind politische Entwicklungen abseits des Spielfelds zunehmend Teil der Diskussion. Entscheidungen und Rhetorik im Zusammenhang mit der nationalen Führung werden nun neben sportlichen Angelegenheiten diskutiert und werfen Fragen darüber auf, wie reibungslos das Turnier ablaufen könnte.
Vor diesem Hintergrund sind frühere Äußerungen des ehemaligen Verteidigers und Fernsehkommentators von Manchester United, Gary Neville, wieder aufgetaucht, die deutlich machen, wie Persönlichkeiten des Fußballs die Führungsrolle von Donald Trump früher gesehen haben.
Nevilles Kommentare aus der Vergangenheit rücken wieder ins Rampenlicht
Nach Angaben von GiveMeSport hat sich Gary Neville nicht öffentlich zu Donald Trumps jüngstem Verhalten in Bezug auf den Fußball oder die Weltmeisterschaft geäußert. Allerdings haben Botschaften, die er während Trumps erster Präsidentschaft in den sozialen Medien geteilt hat, angesichts der wachsenden politischen Unsicherheit erneut Aufmerksamkeit erregt.
Donald Trumps erste Amtszeit als Präsident endete im Januar 2021 nach einer Zeit, die von einer tiefen politischen Spaltung in den Vereinigten Staaten geprägt war. Damals reagierte Neville öffentlich und gab eine kritische Einschätzung zum Ende der Präsidentschaft ab.
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Der ehemalige englische Nationalspieler bezeichnete die Zeit als "schrecklich und gefährlich" und argumentierte, dass sie die politischen Normen beschädigt und die sozialen Gräben vertieft habe. In den sozialen Medien schrieb Neville:
"Eine furchtbare und gefährliche Periode der Führung geht zu Ende. Er hat die Unwahrheit normalisiert und eine Nation gespalten.
Diese Art der Politik muss ein Ende haben. Hoffen wir, dass der heutige Tag der Anfang ist."
Der Beitrag erhielt eine große Resonanz, was zeigt, wie sehr diese Ansichten bei seinem Publikum ankamen.
Anhaltende Kritik von einer öffentlichen Person
Nach einem Bericht von GiveMeSport kam Neville im folgenden Jahr erneut auf das Thema zurück. In einem separaten Beitrag stellte er Donald Trump in eine Reihe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem damaligen Premierminister des Vereinigten Königreichs, Boris Johnson, und brachte seine Frustration über das allgemeine politische Klima zum Ausdruck.
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"Wer hätte gedacht, dass sich Trump, Putin und Johnson so entwickeln würden! Können wir bitte zur Normalität zurückkehren?" schrieb Neville.
Der Kommentar war zwar kurz, bekräftigte aber Nevilles langjährige Haltung und ließ kaum Zweifel an seiner Meinung über Trumps Führungsstil.
Warum diese Bemerkungen mit Blick auf die Fußballweltmeisterschaft 2026 von Bedeutung sind
Der erneute Fokus auf Nevilles Äußerungen kommt daher, dass Donald Trumps derzeitiges Verhalten von einigen im Fußball als potenzielle Quelle für Störungen angesehen wird. Laut GiveMeSport hat Trump bereits im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft für Kontroversen gesorgt, unter anderem durch seine Beteiligung an FIFA-Veranstaltungen und die Verleihung eines neu eingeführten Friedenspreises.
Es gibt auch Berichte, die darauf hindeuten, dass mögliche Reisebeschränkungen die Länder betreffen könnten, die an dem Turnier teilnehmen werden. Trumps Rhetorik gegenüber mehreren europäischen Ländern hat die Spekulationen über diplomatische Spannungen, die sich mit dem Fußball überschneiden, weiter angeheizt.
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Zwar haben weder die FIFA noch die nationalen Verbände offizielle Maßnahmen angekündigt, doch die Ungewissheit des politischen Klimas hat dazu geführt, dass frühere Warnungen erneut geprüft wurden. Angesichts der jüngsten Entwicklungen gibt es kaum Anzeichen dafür, dass sich Nevilles Meinung über Trumps Führung geändert hätte.
Quellen: GiveMeSport
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