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Ehemaliger Vikings captain macht Liberale für ICE Unruhen in Minneapolis verantwortlich

Eine Stadt unter Spannung nach tödlichem Einsatz

Am Wochenende kam es in Minneapolis zu erheblichen Spannungen, nachdem ein Mann bei einem Einsatz der Bundesbehörden zur Durchsetzung des Einwanderungsrechts tödlich verletzt worden war. In der Folge versammelten sich Demonstranten, es kam zu Konfrontationen mit Sicherheitskräften.

Laut Fox News Digital ereignete sich der Vorfall während einer Operation von Grenzschutzbeamten. Kurz darauf bildeten sich Proteste gegen die Arbeit der Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement, was die Lage vor Ort weiter verschärfte.

Brewer greift in die politische Debatte ein

Jack Brewer, ehemaliger Kapitän der Minnesota Vikings und früherer Football Spieler der University of Minnesota, meldete sich öffentlich zu Wort und richtete scharfe Kritik an die demokratische Führung des Bundesstaates.

In Aussagen, über die Fox News Digital berichtete, erklärte Brewer, der Widerstand gegen ICE sei politisch motiviert und nicht von Sicherheitsinteressen geleitet.

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„Wir deportieren ihre Wähler. Das ist ein Teil dessen, was hier passiert, und es bringt ihren gesamten Plan zum Einsturz“, sagte Brewer.

Kritik an Führung und gesellschaftlichen Werten

Brewer warf den Verantwortlichen in der Stadt vor, Gewalt zu dulden und grundlegende gesellschaftliche Werte zu untergraben.

„Man kann nicht zulassen, dass Menschen ins Land kommen, die nicht dieselben moralischen Werte teilen“, sagte Brewer laut Fox News Digital. Er erklärte zudem, Minneapolis schütze Gewalttäter, anstatt Recht und Ordnung durchzusetzen.

Darüber hinaus forderte Brewer eine stadtweite psychologische Bestandsaufnahme und sagte, viele Menschen hätten den Bezug zur Realität verloren.

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Forderungen nach stärkerem Eingreifen des Bundes

Der ehemalige NFL Spieler sprach sich für ein entschlosseneres Vorgehen der Bundesregierung aus, einschließlich des Einsatzes der Nationalgarde und der Einführung von Ausgangssperren.

„Ich hoffe, Präsident Trump schickt die Nationalgarde“, sagte Brewer laut Fox News Digital. „Angriffe auf Sicherheitskräfte müssen echte Konsequenzen haben.“

Seine Aussagen markieren einen deutlichen Bruch mit der Vergangenheit. Im Jahr 2018 hatte Brewer von Bürgermeister Jacob Frey den symbolischen Schlüssel zur Stadt Minneapolis erhalten, den er heute scharf kritisiert.

Darstellung der Behörden zum Vorfall

Das Department of Homeland Security teilte mit, dass der Getötete der 37 jährige Alex Jeffrey Pretti war, ein Intensivpfleger aus Minneapolis. Der Einsatz richtete sich gegen Jose Huerta Chuma, einen nicht registrierten Einwanderer mit Vorstrafen.

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Nach Angaben der Behörde war Pretti mit einer 9 mm Pistole bewaffnet und leistete Widerstand, als Beamte versuchten, ihn zu entwaffnen. Trotz sofortiger medizinischer Hilfe wurde er noch am Einsatzort für tot erklärt.

Später seien rund 200 Demonstranten erschienen, von denen einige Einsatzkräfte behinderten und angriffen, so DHS.

Reaktion der Sicherheitsbehörden in Minneapolis

Die Polizei von Minneapolis erklärte die Versammlung für rechtswidrig und rief alle verfügbaren Beamten in den Dienst zurück. Polizeichef Brian O’Hara rief zur Ruhe auf, forderte aber zugleich ein verantwortungsvolles Vorgehen der Bundesbehörden.

„Unsere Forderung ist, dass Bundesbehörden in unserer Stadt mit derselben Disziplin, Menschlichkeit und Integrität arbeiten, die effektive Polizeiarbeit erfordert“, sagte O’Hara laut Fox News Digital.

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Unterstützung kam von der Minnesota State Patrol sowie den Sheriff Büros der Counties Hennepin und Ramsey. Auch die Feuerwehr war im Einsatz, um kleinere Brände zu löschen.

Ein wiederkehrender Konflikt um Einwanderung

Die jüngsten Unruhen reihen sich in eine Serie angespannter Auseinandersetzungen rund um die Einwanderungspolitik in Minnesota ein. Laut Fox News Digital haben sich die Proteste seit dem Tod von Renee Nicole Good am 7. Januar bei einem früheren ICE Einsatz deutlich verstärkt und landesweite Demonstrationen ausgelöst.

Mit seinen Aussagen fügt Jack Brewer der ohnehin polarisierten Debatte eine prominente Stimme hinzu, während Minneapolis erneut zum Schauplatz nationaler Diskussionen über Einwanderung, Polizeiarbeit und politische Verantwortung wird.


Quellen: Fox News Digital, Department of Homeland Security, Minneapolis Police Department

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