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Trump gerät zwischen die Fronten als Paul und White in Miami aufeinandertreffen

Ein unerwarteter Blickfang abseits des Spielfelds

Das College Football Playoff National Championship sollte eigentlich das Duell zwischen den Indiana Hoosiers und den Miami Hurricanes in den Mittelpunkt stellen. Stattdessen verlagerte sich die Aufmerksamkeit kurzzeitig in eine Loge im Hard Rock Stadium.

According to GiveMeSport besuchte US President Donald Trump das Finale in Miami Gardens, Florida, und verfolgte das Spiel gemeinsam mit UFC President Dana White. Im Laufe der Partie betrat Boxer und Medienpersönlichkeit Jake Paul dieselbe Loge, wodurch alle drei Männer auf engem Raum zusammentrafen.

Allein die Bilder der Situation reichten aus, um eine breite Diskussion in den sozialen Medien auszulösen.

Eine Rivalität geprägt von Geld, Macht und Glaubwürdigkeit

Die Spannungen zwischen Jake Paul und Dana White bestehen seit mehreren Jahren. According to GiveMeSport kritisiert Paul regelmäßig das Vergütungsmodell der UFC sowie die aus seiner Sicht restriktiven Vertragsbedingungen für Kämpfer.

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Dana White hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Er stellt Pauls Glaubwürdigkeit als professioneller Boxer infrage und argumentiert, dass dessen Gegnerwahl seinem sportlichen Anspruch widerspreche.

Der Konflikt wurde öffentlich über Interviews, Presseauftritte und soziale Medien ausgetragen und ist längst über die UFC hinaus bekannt.

Von digitalen Sticheleien zu offener Provokation

Im Jahr 2022 erreichte die Auseinandersetzung einen neuen Höhepunkt, als Jake Paul einen Diss-Track veröffentlichte, der sich direkt gegen Dana White richtete. Das dazugehörige Musikvideo machte sich offen über den UFC President lustig und zeigte einen Auftritt der ehemaligen UFC-Championesse Cris Cyborg.

White reagierte gelassen und verwies erneut darauf, dass Paul häufig gegen ältere oder bereits zurückgetretene Gegner antrete, darunter Mike Tyson und frühere MMA-Kämpfer.

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Diese Vorgeschichte verlieh dem späteren Treffen in Miami zusätzliche Brisanz.

Ein stiller Austausch mit klarer Wirkung

Videoaufnahmen aus der Loge zeigen, wie Jake Paul zunächst eine andere Person begrüßt, während Dana White sitzen bleibt. Kurz darauf scheint Donald Trump die beiden in ein gemeinsames Gespräch einzubinden.

According to GiveMeSport wirkte es so, als habe White Paul nach dessen Gesundheitszustand nach dem Kampf gegen Anthony Joshua in Miami gefragt. Paul erlitt dabei einen Kieferbruch und wurde in der sechsten Runde vom ehemaligen Schwergewichts-Weltmeister gestoppt.

Da es keine Tonaufnahmen gibt, bleibt unklar, ob das Gespräch die Spannungen verringerte oder lediglich eine höfliche Geste angesichts der Anwesenheit des US President war.

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Warum die Szene online so viel Aufmerksamkeit erhielt

Die Reaktionen in den sozialen Medien folgten umgehend. Viele Nutzer beschrieben die Atmosphäre als unangenehm und deuteten Whites Entscheidung, sitzen zu bleiben, als klares Zeichen der Ablehnung.

Ein Nutzer schrieb, „Nichts sagt mangelnden Respekt deutlicher als nicht aufzustehen, um die Hand zu geben.“ Andere reagierten humorvoll und machten Witze über Pauls Verletzung oder Trumps Rolle.

Ein weiterer Kommentar fasste die Situation knapp zusammen, „Trump als Schiedsrichter. Dana kann Jake immer noch nicht ausstehen.“

Die Szene verbreitete sich rasant, weil sie Politik, Prominenz und einen langjährigen Konflikt im Kampfsport vereinte.

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Ein Momentbild ungelöster Spannungen im Kampfsport

Auch wenn das Treffen das Verhältnis zwischen Jake Paul und Dana White kaum verändern dürfte, bot es einen seltenen öffentlichen Einblick in eine Rivalität, die weiterhin Debatten über Bezahlung, Kontrolle und Glaubwürdigkeit im Kampfsport prägt.

Für viele Beobachter war weniger entscheidend, was gesagt wurde, sondern was sichtbar blieb, angespannte Körpersprache, ungelöste Konflikte und ein US President in der ungewohnten Rolle eines unfreiwilligen Vermittlers.

Sources: GiveMeSport

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