Jürgen Klopps nächster Schritt nach Gerüchten um Madrid bekannt gegeben
Jürgen Klopp bereitet sich auf eine kurze Rückkehr an die Seitenlinie vor allerdings nicht in der prominenten Trainerrolle, wie es jüngste Spekulationen vermuten lassen.
Der ehemalige Liverpool-Trainer wurde wiederholt mit Spitzenposten in Verbindung gebracht, unter anderem bei Real Madrid. Doch sein nächster Auftritt am Spielfeldrand wird in einem weitaus symbolischeren Rahmen stattfinden.
Rückzug vom Traineralltag
Seit seinem Abschied vom FC Liverpool am Ende der Saison 2023/24 hat Klopp keinen Verein mehr trainiert. Damals erklärte er, sich nach Jahren des Wettbewerbs auf höchstem englischen Niveau mental erschöpft zu fühlen.
Er verließ Anfield, nachdem er dem Verein die erste Premier-League-Meisterschaft seit 30 Jahren sowie einen Champions-League-Titel beschert hatte. Sein Nachfolger Arne Slot konnte bereits in seiner ersten Saison Klopps Meisterschaftsbilanz einstellen.
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Eine neue Rolle im Fußball
Statt sofort auf die Trainerbank zurückzukehren, übernahm Klopp Anfang 2025 eine Führungsposition und wurde Globaler Sportdirektor bei Red Bull. In dieser Rolle verantwortet er die Fußballaktivitäten innerhalb des Klubnetzwerks, darunter RB Leipzig, Red Bull Salzburg und die New York Red Bulls.
Trotz seines Rückzugs vom Tagesgeschäft bleibt Klopp ein häufiges Thema in den Medien, wobei europäische Presseberichte ihn weiterhin mit Klub- und Nationaltrainerposten in Verbindung bringen.
Gerüchte um Real Madrid nehmen zu
In den letzten Wochen gewannen Spekulationen neue Fahrt, nachdem Real Madrid die Zusammenarbeit mit Xabi Alonso bereits nach sieben Monaten beendete. Diese Entwicklung entfachte erneut Diskussionen darüber, ob Klopp für eine Rückkehr ins Trainergeschäft infrage käme.
Doch solche Annahmen scheinen verfrüht.
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Wohltätigkeitsauftritt in Anfield bestätigt
Klopps unmittelbare Rückkehr auf die Trainerbank erfolgt am 28. März in Anfield, wo er als Co-Trainer bei einem Benefizspiel zwischen dem FC Liverpool und Borussia Dortmund fungieren wird.
Er wird an der Seite von Sir Kenny Dalglish arbeiten; auch die Liverpool-Legenden Ian Rush und John Aldridge nehmen teil. Klopp trainierte Dortmund von 2008 bis 2015, bevor er nach Liverpool wechselte, und wurde inzwischen zum Ehrenbotschafter der offiziellen Vereinsstiftung ernannt.
„Ich bin im Reinen mit meiner aktuellen Situation“
Klopp hat wiederholt betont, dass er derzeit nicht an eine Rückkehr in den Trainerberuf denkt.
Auf die Frage, ob er Xabi Alonso ersetzen wolle, antwortete er kürzlich, dass er mit seiner derzeitigen Rolle zufrieden sei.
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„Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich völlig im Reinen mit meiner Situation bin“, sagte Klopp. „Ich will nirgendwo anders sein. Ich springe nicht morgens aus dem Bett, nur weil sich Real Madrid vielleicht für mich interessiert falls das überhaupt der Fall ist. Das kommt alles aus den Medien.
Will ich nochmal Trainer sein? Im Moment würde ich sagen: nein. Aber ich kann nicht sagen: nie, nie, nie. Ich erwarte nicht, meine Meinung zu ändern, aber ich weiß es nicht.“
Symbolisch, nicht strategisch
Auch wenn Klopps Rückkehr nach Anfield rein symbolischer Natur ist und keinen sportlichen Wettbewerb darstellt, dürfte sie die Diskussion darüber neu entfachen, ob einer der einflussreichsten Trainer des modernen europäischen Fußballs dauerhaft zurück auf die Trainerbank kehrt.
Quellen: FC Liverpool, Medieninterviews, Berichte der britischen Presse
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