Manchester City beginnt mit der Planung für die Zeit nach Pep Guardiola
Manchester City benötigt möglicherweise in absehbarer Zeit keinen neuen Trainer, doch erste Anzeichen deuten darauf hin, dass der Klub bereits darüber nachgedacht hat, wie die Zukunft ohne Pep Guardiola aussehen könnte.
Laut dem Transferjournalisten Fabrizio Romano gilt Enzo Maresca derzeit als klarer Favorit auf die Nachfolge Guardiolas – falls und sobald der katalanische Coach das Etihad Stadium verlassen sollte.
Romano äußerte sich zudem zu jüngsten Spekulationen, die Maresca mit Tottenham Hotspur in Verbindung brachten. Die Spurs sind nach der Trennung von Thomas Frank und der Ernennung von Igor Tudor zum Interimstrainer auf der Suche nach Stabilität auf der Trainerbank. In den sozialen Medien schrieb Romano:
„Bislang keine Gespräche zwischen Tottenham und Enzo Maresca trotz der jüngsten Gerüchte.
Lesen Sie auch: Kanadas Trainer kritisiert Regeländerung beim olympischen Curling
Nach meinem Verständnis bleibt Maresca der klare Top-Kandidat, um nächster Cheftrainer von Manchester City zu werden … wenn beziehungsweise falls Pep Guardiola sich zum Abschied entschließt.“
Langfristige Planung bei City
Guardiola, 55, steht noch bis zur Saison 2026/27 unter Vertrag. Zwar gibt es derzeit keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Abschied, doch die Vereinsführung von City ist bekannt dafür, Führungswechsel frühzeitig und strategisch zu planen.
Seit seiner Ankunft in Manchester im Jahr 2016 als Nachfolger von Manuel Pellegrini hat Guardiola eine der dominantesten Ären der englischen Fußballgeschichte geprägt. In 574 Pflichtspielen verbuchte er 404 Siege, 83 Unentschieden und 87 Niederlagen – eine Siegquote von 70,38 Prozent.
Die Titelsammlung spricht für sich. Sechs Meisterschaften in der Premier League sowie ein Triumph in der Champions League stehen sinnbildlich für eine anhaltende Phase nationaler und internationaler Erfolge, die das weltweite Ansehen des Klubs nachhaltig verändert hat.
Lesen Sie auch: Lindsey Vonn kehrt nach ihrem schrecklichen Sturz bei den Olympischen Spielen nach Hause zurück
Warum Maresca ins Profil passt
Marescas Verbindung zu City reicht über die jüngsten Spekulationen hinaus. Bevor er Cheftrainer beim Leicester City und später beim FC Chelsea wurde, arbeitete der 46-Jährige im Trainerstab von Guardiola und übernahm dort die Assistenzrolle, die zuvor Juanma Lillo innehatte.
Diese Vertrautheit mit dem taktischen Konzept von City und der vereinsinternen Kultur könnte von Bedeutung sein. Der Klub hat häufig Wert auf Kontinuität in Spielphilosophie, Transferstrategie und Kabinenstruktur gelegt.
Marescas jüngste Bilanz als Cheftrainer ist gemischt, aber bemerkenswert. Während seiner Zeit bei Chelsea betreute er 92 Spiele mit 55 Siegen, 16 Unentschieden und 21 Niederlagen – eine Erfolgsquote von 59,78 Prozent. Zudem führte er den Klub zum Gewinn der UEFA Europa Conference League sowie der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, ehe er Berichten zufolge aufgrund angespannter Beziehungen zu führenden Vereinsvertretern entlassen wurde.
Auch wenn sein Abschied von Chelsea Fragen aufwarf, schadete er seinem Ruf unter Anhängern seiner taktischen Ausrichtung nicht – einer Spielidee, die stark von Guardiolas Prinzipien des Positionsspiels geprägt ist.
Lesen Sie auch: Arteta deutet taktische Umstellung an
Nachfolge weiterhin hypothetisch
Derzeit ist Guardiola weiterhin fest im Amt, und es gibt keine öffentlichen Anzeichen für einen baldigen Abgang. Spitzenklubs warten jedoch selten, bis aus Unsicherheit Dringlichkeit wird. Romanos Berichte legen nahe, dass City im Fall der Fälle bereits eine klare Vorstellung von der künftigen Ausrichtung hat.
Ob Maresca letztlich in führender Funktion nach Manchester zurückkehrt, hängt vom Zeitpunkt, den sportlichen Ergebnissen und Guardiolas eigenen Plänen ab. Sein Name scheint jedoch fest im Gespräch zu sein.
Quellen: Fabrizio Romano (soziale Medien), Spielstatistiken von Manchester City, Spielstatistiken des FC Chelsea.
Lesen Sie auch: Floyd Mayweather nennt den Rivalen, den er „am meisten hasste“
Lesen Sie auch: Die bestbezahlten Spieler der La Liga im Jahr 2026
