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Trumps UFC-Veranstaltung im Weißen Haus nimmt Gestalt an, da ein zweiter Titelkampf ansteht

Die für 2026 geplante UFC-Veranstaltung im Weißen Haus nimmt zunehmend konkrete Formen an, wobei inzwischen zwei mögliche Titelkämpfe mit der historischen Fight Card in Verbindung gebracht werden.

Die Organisation peilt den 14. Juni 2026 – den 250. Jahrestag der Gründung der Vereinigten Staaten sowie den 80. Geburtstag von Präsident Donald Trump – für einen Kampfabend auf dem South Lawn an. Sollte die Veranstaltung bestätigt werden, wäre es das erste Mal, dass ein großes Mixed-Martial-Arts-Event im Amtssitz des Präsidenten ausgetragen wird.

UFC-Präsident Dana White erklärte, die Planungen seien bereits weit fortgeschritten.

„Wir haben zwei verschiedene Optionen ausgearbeitet, und das Matchmaking steht ebenfalls schon fest, also ja“, sagte White auf der Pressekonferenz nach dem Kampf im Anschluss an Zuffa Boxing 3. „Die White-House-Card haben wir letzte Woche fertiggestellt.“

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Obwohl die UFC bislang keine Kämpfe offiziell angekündigt hat, zeichnen sich mögliche Begegnungen bereits ab.

Vereinigungskampf im Leichtgewicht im Gespräch

Laut dem spanischen Journalisten Álvaro Colmenero sollen Ilia Topuria und Justin Gaethje für einen Vereinigungskampf im Leichtgewicht ins Auge gefasst werden, der als Hauptkampf des Events dienen könnte.

Gaethje sicherte sich im vergangenen Monat bei UFC 324 mit einem Sieg über Paddy Pimblett den Interims-Titel im Leichtgewicht. Topuria zog sich Anfang dieses Jahres aus persönlichen Gründen vom Wettkampfbetrieb zurück, bleibt jedoch weiterhin eine zentrale Figur im Titelgeschehen der Division.

Sollte der Kampf angesetzt werden, würden die Titel vereinigt und die Veranstaltung unmittelbar mit einer der wettbewerbsstärksten Gewichtsklassen des Sports angeführt.

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Nunes strebt Rückkampf gegen Harrison an

Ein zweiter Titelkampf könnte die Fight Card zusätzlich aufwerten. Die ehemalige Doppelchampioness Amanda Nunes hat erklärt, sie hoffe, ihren Kampf gegen die amtierende Bantamgewichts-Weltmeisterin Kayla Harrison für die White-House-Card neu anzusetzen.

Das Duell war ursprünglich als Co-Hauptkampf von UFC 324 geplant, bevor Harrison aufgrund einer Nackenverletzung zurückziehen musste.

Gegenüber UFC Brasil zeigte sich Nunes optimistisch, dass Harrisons Genesungszeitplan eine Neuansetzung des Kampfes ermöglichen könnte.

„Ich denke, sie hat sechs Monate Zeit, sich zu erholen und der UFC eine Rückmeldung zu geben“, sagte Nunes gegenüber UFC Brasil. „Ich habe gesehen, dass sie bereits wieder im Gym ist, und das macht mich wirklich glücklich. Ich wünsche ihr alles Gute für ihre Genesung und für alles Weitere, denn natürlich brauche ich sie.

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„Wie könnte ich ihr etwas Schlechtes wünschen? Ich möchte, dass sie sich so schnell wie möglich erholt, und ich werde hier bereitstehen. Jetzt hängt alles von ihr ab, damit wir diesen Kampf möglich machen können – vielleicht im Weißen Haus. Ich denke, das wäre perfekt. Und ich werde bereit sein.“

Interesse im gesamten Kader

Die Größe und Symbolkraft des Veranstaltungsortes haben das Interesse mehrerer prominenter Kämpfer geweckt.

Conor McGregor, Jon Jones und Alex Pereira wurden in den vergangenen Monaten mit dem Event in Verbindung gebracht. Leichtgewichts-Champion Islam Makhachev hat signalisiert, dass er die Gelegenheit, in Washington anzutreten, begrüßen würde.

Auch Colby Covington, Michael Chandler und Bo Nickal haben öffentlich mögliche Begegnungen ins Spiel gebracht. Covington sprach über einen Kampf gegen Pimblett, Chandler bemüht sich weiterhin um ein Duell mit McGregor, und Nickal nannte Covington als potenziellen Gegner. BMF-Titelträger Max Holloway könnte zusätzliche Titelpräsenz einbringen, falls weitere Championship-Kämpfe angesetzt werden.

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Eine Veranstaltung dieses Ausmaßes würde erhebliche Sicherheits-, logistische und Übertragungsanforderungen mit sich bringen, und die endgültige Fight Card steht weiterhin unter dem Vorbehalt einer offiziellen Bestätigung.

Quellen: UFC-Pressekonferenz, UFC Brasil, Berichterstattung von Álvaro Colmenero.

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Oliver Obel

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