George Russell scherzt mit Hamilton über Gerüchte um Kim Kardashian
Lewis Hamiltons Priorität in Bahrain war in dieser Woche klar: Kilometer sammeln, Daten gewinnen und Ferraris neuen Wagen für 2026 verstehen.
Der siebenmalige Weltmeister absolvierte am ersten Tag der finalen Formel-1-Vorsaisontests ein solides Programm und belegte Platz sieben in der Zeitenliste, während Ferrari mit seinen beiden Autos insgesamt 114 Runden zurücklegte. Angesichts umfassender Regeländerungen, die das Fahrzeugdesign in dieser Saison neu prägen darunter überarbeitete Aerodynamikvorschriften und Anpassungen an der Antriebseinheit hatten Zuverlässigkeit und Korrelationsarbeit im Wüstenhitze Vorrang vor reiner Rundenzeit.
Für Hamilton hat dieser Test zusätzliches Gewicht. Nach mehr als einem Jahrzehnt bei Mercedes bereitet er sich auf seine erste vollständige Saison in Rot vor und fährt ein Auto, dessen Entwicklung er im Simulator mitgestaltet hat.
Das ist von Bedeutung.
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Im Gespräch mit Sky Sports schlug Hamilton einen optimistischen, zugleich aber nüchternen Ton an.
„Mit dem Auto sind wir bisher, denke ich, ganz gut gestartet“, sagte er. „Es ist eine spannende Zeit mit der neuen Fahrzeuggeneration, weil alles komplett neu ist und wir alle versuchen, es unterwegs zu verstehen.
„Im vergangenen Jahr waren wir an ein Auto gebunden, das ich letztlich geerbt habe.
„Dieses Auto konnte ich im Simulator mitentwickeln, daher steckt ein Stück meiner DNA darin. Ich fühle mich diesem Wagen definitiv stärker verbunden.“
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Ferrari belegte am ersten Tag Rang sechs bei der Gesamtzahl der gefahrenen Runden, was auf eine solide Grundlage hindeutet, auch wenn die reinen Rundenzeiten zu diesem frühen Zeitpunkt nur begrenzte Aussagekraft besitzen.
Gerüchte im Fahrerlager
Abseits der Garagen richtete sich die Aufmerksamkeit kurzzeitig auf Spekulationen über Hamiltons Privatleben.
Anfang dieses Monats berichtete The Sun, Hamilton habe Zeit mit der amerikanischen Medienpersönlichkeit Kim Kardashian in Oxfordshire verbracht und den Besuch als romantischen Kurzurlaub beschrieben. Weder Hamilton noch Kardashian haben den Bericht bestätigt.
Laut Sky-Sports-F1-Reporter Ted Kravitz wurde Hamilton während seiner Medientermine in Bahrain gefragt, ob die Gerüchte zuträfen. Der 41-Jährige wollte sich dazu nicht äußern und antwortete: „Das ist mein Privatleben, darüber spreche ich nicht.“
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Das Thema kam später diesmal in lockerem Ton während des traditionellen Gruppenfotos vor der letzten Testsitzung erneut auf. Als sich die Fahrer versammelten, wandte sich sein ehemaliger Mercedes-Teamkollege George Russell mit einem Grinsen an Hamilton.
„Frisch verliebt oder … was gibt’s Neues?“, fragte Russell.
Hamilton lächelte, antwortete jedoch nicht. Russell lachte und legte ihm kurz die Hand auf die Schulter, während die in der Nähe stehenden Fahrer Isack Hadjar und Alex Albon sich aus dem Austausch heraushielten. Ein kurzer Clip der Szene machte später online die Runde.
Im größeren Zusammenhang geht es in Bahrain jedoch um die Grundlagenarbeit. Drei Testtage erzählen selten die ganze Wettbewerbsgeschichte, doch für Hamilton und Ferrari deuten die ersten Anzeichen auf eine Plattform hin, auf der sie aufbauen können, während eine neue Ära beginnt.
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Quellen: The Sun, Sky Sports
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