Zinedine Zidane nennt den britischen Star, der ihn auf die Bank verdrängt hätte
Zinedine Zidane gilt als einer der elegantesten Namen der modernen Fußballgeschichte.
Der ehemalige französische Mittelfeldstar war bekannt für seine außergewöhnliche Ballbehandlung, seine Übersicht und seine Fähigkeit, die größten Spiele zu prägen.
Dennoch verwies er einmal auf einen britischen Spieler, der ihn nach eigenen Worten auf die Bank hätte schicken können – wenn die Nationalität eine andere gewesen wäre.
Eine Karriere unter den Größten
Zidanes Weg an die Spitze begann in Cannes und nahm in Bordeaux richtig Fahrt auf, wo er die Aufmerksamkeit der europäischen Elite auf sich zog.
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Sein Wechsel zu Juventus im Jahr 1996 erwies sich als entscheidend. Dort entwickelte er sich zu einem der komplettesten Mittelfeldspieler der Welt, gewann zwei Meistertitel in der Serie A und erreichte zwei Champions-League-Endspiele.
In der Nationalmannschaft festigte er seinen Status als Nationalheld. Der WM-Triumph 1998 – bei dem er im Finale gegen Brasilien zwei Tore erzielte – sicherte ihm einen Platz in den Geschichtsbüchern des Fußballs.
Im selben Jahr wurde er mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet. Der Gewinn der Europameisterschaft 2000 bestätigte seine Bedeutung für die französische Nationalmannschaft zusätzlich.
2001 wechselte er für eine Rekordablösesumme zu Real Madrid. Dort gewann er sowohl die spanische Meisterschaft als auch die Champions League, bevor er 2006 seine Karriere beendete.
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Eine ungewöhnliche Anerkennung
Trotz seiner beeindruckenden Laufbahn äußerte Zidane große Bewunderung für die Manchester-United-Legende Ryan Giggs. Im Jahr 2020 erklärte er, dass – wäre Giggs Franzose gewesen – entweder Robert Pirès oder er selbst auf der Bank hätte Platz nehmen müssen.
Diese Aussage sorgte für großes Aufsehen. Zidane war das Herzstück einer französischen Nationalmannschaft voller Stars.
Dass er sich freiwillig selbst in den Schatten eines anderen Spielers stellte, unterstreicht den Respekt, den er dem walisischen Flügelspieler entgegenbrachte.
Loyalität und Langlebigkeit
Ryan Giggs ist eng mit dem Begriff des Ein-Klub-Spielers verbunden.
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Von seinem Debüt im Jahr 1990 bis zu seinem Karriereende 2014 spielte er ausschließlich für Manchester United.
Unter Sir Alex Ferguson wurde er zu einer zentralen Figur in der erfolgreichsten Ära des Vereins und gewann 13 Premier-League-Titel – mehr als jeder andere Spieler.
Seine Schnelligkeit, seine Technik und seine Fähigkeit, sein Spiel im Laufe der Jahre anzupassen, machten ihn über lange Zeit hinweg zu einer ständigen Gefahr auf dem Flügel.
Darüber berichtet GiveMeSport.
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Gegenseitiger Respekt
Die Bewunderung war gegenseitig. Giggs bezeichnete Zidane als den einflussreichsten Gegner, dem er je gegenüberstand.
Er hob die Balance des Franzosen, seine erste Ballberührung und seine Ruhe am Ball als Eigenschaften hervor, die ihn von anderen abhoben.
Wenn zwei der prägendsten Persönlichkeiten des Fußballs einen solchen Respekt füreinander zeigen, zeugt das von einer besonderen gegenseitigen Wertschätzung. Selbst die Größten erkennen Größe, wenn sie ihr begegnen.
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