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Tottenham von UEFA bestraft nach Nazi-Grüßen von Fans

Die UEFA hat Tottenham Hotspur nach rassistischen Gesten von Anhängern während des Auswärtsspiels bei Eintracht Frankfurt am 28. Januar sanktioniert, wie aus einem Bericht von Ritzau und einer Mitteilung der UEFA auf ihrer Website hervorgeht.

Der europäische Fußballverband erklärte, dass Tottenham eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro zahlen muss. Zudem wurde dem Klub untersagt, Tickets für ein künftiges Auswärtsspiel in einem europäischen Wettbewerb zu verkaufen. Diese Maßnahme wurde jedoch für eine Bewährungszeit von einem Jahr ausgesetzt.

Der Fall bezieht sich auf Vorfälle während der Partie in Frankfurt, bei der mehrere Personen dabei beobachtet wurden, wie sie den Hitlergruß in Richtung der Heimfans zeigten.

Reaktion des Klubs und identifizierte Anhänger

In einer von Ritzau zitierten Stellungnahme bestätigte Tottenham, dass drei Personen nach dem Spiel in Deutschland identifiziert worden seien.

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Der Klub teilte mit, dass gegen die Betroffenen gemäß den internen Disziplinarregeln Stadionverbote verhängt wurden. Tottenham betonte zudem, man verfolge eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diskriminierung und habe die strengstmöglichen Maßnahmen im Rahmen der eigenen Richtlinien ergriffen.

Weiter hieß es, das Verhalten einer kleinen Minderheit spiegele in keiner Weise die Werte von Tottenham oder seiner breiten Anhängerschaft wider.

Die UEFA bezeichnete das Verhalten in ihrer Disziplinarentscheidung als rassistisches und diskriminierendes Verhalten.

Unruhige Saison bei Tottenham

Die Disziplinarmaßnahmen fallen in eine Saison, die auch sportlich von Unruhe geprägt ist. Der dänische Trainer Thomas Frank führte Tottenham im bisherigen Verlauf ins Achtelfinale der Champions League, wurde jedoch nach einer Serie schwacher Ergebnisse in der Premier League entlassen, berichtet Ritzau.

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Inzwischen hat Igor Tudor das Amt des Cheftrainers übernommen, während der Londoner Klub seine Europapokalsaison unter neuer Führung fortsetzt.

Quellen: Ritzau

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