Drei VAR-Entscheidungen, die Arsenal im Titelkampf zugutegekommen sind
Eine Überprüfung der Schiedsrichterentscheidungen in der Premier League hat neue Fragen zu entscheidenden Momenten rund um Arsenal in dieser Saison aufgeworfen, während sich der Klub seinem ersten Meistertitel seit über zwei Jahrzehnten nähert.
Laut Mail Sport hat das Gremium für Schlüsselspielereignisse (Key Match Incidents, KMI) der Premier League drei Situationen identifiziert, in denen VAR-Entscheidungen zugunsten von Arsenal ausfielen, während keine einzige gegen sie entschieden wurde – über ihre bisherigen 31 Spiele hinweg.
Das KMI-Gremium — bestehend aus ehemaligen Spielern, Trainern sowie Vertretern der Liga und der Schiedsrichterorganisation — bewertet nach jedem Spieltag die wichtigsten Entscheidungen.
Umstrittene Elfmeterentscheidungen
Alle drei im Bericht hervorgehobenen Vorfälle betreffen mögliche Elfmeter.
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Der jüngste ereignete sich beim 1:0-Sieg von Arsenal gegen Brighton. Mail Sport berichtete, dass Brighton ein Elfmeter hätte zugesprochen werden müssen, nachdem Gabriel Martinelli Mats Wieffer im Strafraum angegangen war. VAR-Offizieller Michael Salisbury griff nicht ein, nachdem Schiedsrichter Chris Kavanagh das Spiel weiterlaufen ließ.
Das Gremium unterstützte später Brightons Position und erklärte: „Martinelli schaut nicht auf den Ball, hält Wieffer im Strafraum fest und hindert den Spieler daran, den Ball zu spielen.“
In einem weiteren Spiel gegen Chelsea stellte das Gremium außerdem fest, dass Arsenals Mittelfeldspieler Declan Rice den Ball im Strafraum mit der Hand spielte. Arsenal gewann die Partie letztlich mit 2:1, und laut Bericht war sich das Gremium einstimmig (5:0) einig, dass ein Elfmeter hätte gegeben werden müssen.
Eine dritte Entscheidung betraf ein Foul von William Saliba an Evertons Thierno Barry. Laut Mail Sport kam das Gremium zu dem Schluss, dass Everton ein Elfmeter verweigert wurde, wobei drei Mitglieder erklärten, dass „Saliba Barry fahrlässig trat, ohne den Ball zu berühren“. Auch dieses Spiel gewann Arsenal.
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Größerer Kontext
Diese Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Arsenal die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung vor Manchester City anführt, obwohl City ein Spiel weniger absolviert hat.
Sie tragen außerdem zur anhaltenden Debatte über die Konstanz der Schiedsrichterleistungen bei. Evertons Trainer David Moyes deutete kürzlich an, dass einige Vereine von günstigeren Entscheidungen profitieren, und die Schlussfolgerungen des Gremiums dürften diese Diskussion weiter anheizen.
Auch wenn Schiedsrichterfehler im Laufe einer Saison alle Teams betreffen, zeigt der Bericht, wie stark knappe Entscheidungen die Ergebnisse in einem eng umkämpften Titelrennen beeinflussen können.
Quellen: Mail Sport, Premier League (KMI-Berichte)
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