Tennis

Jannik Sinner sieht sich in Madrid mit einer ungewöhnlichen Situation konfrontiert: „Eine bittere Pille“

Jannik Sinner geht als einer der klaren Favoriten in die Madrid Open, doch die Vorbereitung auf das Turnier ist von der Abwesenheit zweier der größten Namen im Tennis geprägt.

Sowohl Carlos Alcaraz als auch Novak Djokovic haben verletzungsbedingt abgesagt, wodurch eine spürbare Lücke an der Spitze des Teilnehmerfeldes entsteht und sich die Erwartungen rund um das ATP-Masters-1000-Turnier verschieben.

Sinner räumte die ungewöhnliche Situation in von TNT Sports zitierten Aussagen ein und betonte, dass dem Turnier vertraute Rivalen fehlen.

„Letztes Jahr hat er (Carlos Alcaraz, Anm. d. Red.) nicht gespielt, und gleichzeitig ist auch Novak nicht hier. Das ist schwer zu verkraften für das Turnier“, sagte Sinner.

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Er fügte hinzu, dass ihre Abwesenheit die Dynamik des Wettbewerbs verändert.

„Es ist schwierig, wenn Carlos und Novak nicht Teil des Teilnehmerfeldes sind. Es ist eine besondere Situation, weil wir in vielen Turnieren gemeinsam auf dem Platz standen.“

Da zwei der Topfavoriten fehlen, richtet sich der Fokus noch stärker auf die Nummer eins der Welt, die ihr Turnier in der zweiten Runde gegen Benjamin Bonzi oder Titouan Droguet beginnen wird.

Trotz der günstigen Voraussetzungen verlief Sinners Vorbereitung nicht ganz reibungslos. Der Italiener reist in starker Form an, nachdem er seit seinem Viertelfinal-Aus bei den Qatar Open im Februar 17 Spiele in Folge gewonnen und in diesem Zeitraum nur einen Satz abgegeben hat. Allerdings hatte er in den letzten Wochen auch mit Müdigkeit zu kämpfen.

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Laut Tennis365 geht Sinner mit einer ausgewogenen Herangehensweise in das Turnier und bringt kurzfristige Ambitionen mit längerfristigen Zielen in Einklang.

„Ich fühle mich gut, und jetzt bereiten wir uns so gut wie möglich vor. Der Plan ist, so gut wie möglich zu spielen und zu konkurrieren, und ich nehme es Tag für Tag. Ich habe die French Open im Kopf, wo ich versuchen werde, in bestmöglicher Form zu sein. Deshalb bin ich hier, um mein Bestes zu geben“, sagte er.

Die Madrid Open sind weiterhin einer der bedeutenden Titel, die Sinner in seiner Sammlung noch fehlen, und das aktuelle Teilnehmerfeld könnte ihm eine gute Gelegenheit bieten, dies zu ändern. Sollte er wie erwartet weiterkommen, könnte es in der dritten Runde zu einem Duell mit dem Dänen Elmer Møller kommen.

Quellen: TNT Sports, Tennis365

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Oliver Obel

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