Arsenal hat sich in die Geschichtsbücher der Premier League eingeschrieben und eine langjährige Bestmarke für Tore aus Eckballsituationen in einer einzigen Saison übertroffen. Die Gunners erzielten ihr 17. Eckballtor in der Saison 2025/26, ein entscheidender Moment, der sie auch wieder an die Tabellenspitze vor Manchester City katapultierte.
Das historische Tor erzielte Eberechi Eze nach einer clever ausgeführten kurzen Eckballvariante gegen Newcastle United im Emirates Stadium. Der Treffer sicherte nicht nur drei wichtige Punkte, sondern löste auch den bekannten Gesang der Heimfans aus: „Set Piece Again, Ole Ole“, ein Beweis für Arsenals wachsenden Ruf in Sachen Standardsituationen.
Eine neue Ära der Standardsituationen-Dominanz
Der bisherige Rekord von 16 Toren aus Eckbällen in einer Premier League-Saison hatte beeindruckende 32 volle Spielzeiten Bestand. Er wurde ursprünglich von Oldham Athletic in der Premier League-Premierensaison 1992/93 aufgestellt. Oldham erzielte bemerkenswerterweise in seinen beiden Erstligasaisons (1992/93 und 1993/94) insgesamt 28 Tore aus Eckbällen. Die 16-Tore-Marke wurde später von West Bromwich Albion in der Saison 2016/17 und von Arsenal selbst in der Saison 2023/24 egalisiert, was ihre kontinuierliche Verbesserung in diesem Bereich unterstreicht. Laut Opta Analyst führt Arsenals neuer Rekord von 17 Toren in der Saison 2025/26 die ewige Premier League-Liste an. Weitere bemerkenswerte Bilanzen sind:- 16 Tore: Arsenal (2023/24), West Bromwich Albion (2016/17), Oldham Athletic (1992/93)
- 15 Tore: Liverpool (2021/22), Manchester City (2021/22), Manchester City (2011/12), Manchester City (2009/10), Manchester United (2012/13), Manchester United (2007/08), Tottenham Hotspur (2025/26)
- 14 Tore: Arsenal (2024/25), Liverpool (2018/19), West Bromwich Albion (2014/15), Wimbledon (1993/94)
Artetas taktischer Schwerpunkt zahlt sich aus
Diese Rekordleistung ist kein Zufall. Trainer Mikel Arteta hat großen Wert auf die Stärke Arsenals bei Standardsituationen gelegt und sie zu einem zentralen Bestandteil ihrer Offensividentität in dieser Saison gemacht. Die Effizienz bei ruhenden Bällen ist ein direktes Ergebnis gezielten Trainings und sorgfältiger Rekrutierung, wodurch das, was für viele Teams einst ein Nebengedanke war, zu einer potenten Waffe wurde. Während einige Kritiker argumentiert haben, dass Arsenals Abhängigkeit von Standardsituationen ihren Fußball vorhersehbar oder übermäßig funktional macht, sprechen die Ergebnisse für sich. Spitzenteams, darunter Pep Guardiolas Manchester City und die erfolgreiche Manchester United-Mannschaft von 2007/08, haben Standardsituationen historisch als wichtigen Weg zu Toren genutzt und damit ihren Wert auf höchstem Niveau bewiesen. Eine Vielzahl von Spielern hat in dieser Saison zu Arsenals Eckballtor-Ausbeute beigetragen. Jurrien Timber führt die individuelle Torschützenliste bei Eckbällen mit drei Toren an. Gabriel Magalhães, Mikel Merino und Martin Zubimendi haben jeweils zwei Tore beigesteuert. Darüber hinaus profitierte Arsenal von zwei Eigentoren, die direkt aus ihren Eckballflanken resultierten, was den Druck unterstreicht, den sie konstant ausüben. Letztendlich ist der Rekord zwar ein Beweis für Arsenals strategische Brillanz und Umsetzung, doch seine wahre Bedeutung wird davon abhängen, ob das Team den ultimativen Preis gewinnen kann: den Premier League-Titel. Quellen: theanalyst.comLesen Sie auch: Fenerbahçe entlässt Domenico Tedesco nach Galatasaray-Niederlage



