Arsenals geheimer Bonus: Trainer kassiert bei ruhenden Bällen mit
Laut The Athletic hat Arsenals Standardtrainer Nicolas Jover eine Bonusklausel in seinem Vertrag, die an die Anzahl der Tore aus ruhenden Bällen gekoppelt ist.
Rekordverdächtige Wirkung nach Ecken
Arsenal ist in dieser Premier-League-Saison neunmal nach einer Ecke mit 1,0 in Führung gegangen. Das ist der höchste Wert in einer einzelnen Spielzeit und entspricht dem Rekord von Southampton aus der Saison 1994 95.
Insgesamt hat die Mannschaft von Mikel Arteta in dieser Saison 16 Ligatore nach Standards erzielt.
Diese Treffer fielen oft früh im Spiel. Das half Arsenal, die Kontrolle zu übernehmen und das Spieltempo zu bestimmen. Die Abläufe sind einfach, aber gut einstudiert. Spieler blocken Räume, greifen bestimmte Zonen an und timen ihre Läufe genau.
Lesen Sie auch: Zidanes GOAT-Entscheidungen: Warum er einmal sagte, ein Rivale sei „um Längen besser“ als er selbst
Vertragsgespräche nach Artetas Verlängerung
Als Mikel Arteta im September 2024 seinen neuen Vertrag unterschrieb, begann Arsenal anschließend separate Gespräche mit seinem Trainerteam. Dazu gehörten Nicolas Jover, Co Trainer Albert Stuivenberg und Torwarttrainer Inaki Cana.
Laut The Athletic wurden diese Verträge 2025 abgeschlossen und laufen wie Artetas Vertrag bis 2027. Die Verhandlungen wurden vom damaligen Geschäftsführer Richard Garlick und dem interimistischen Sportdirektor Jason Ayto geführt.
Jover befand sich während der Gespräche in einer starken Position. Seine Arbeit bei Standards hatte bereits einen klaren Unterschied gemacht, zudem sollen andere Klubs Interesse gezeigt haben. Die endgültige Vereinbarung sieht vor, dass der 44 Jährige zusätzliches Geld erhält, wenn Arsenal nach Ecken oder anderen ruhenden Bällen trifft.
Warum Standards so wichtig sind
Einen Rekord einzustellen, der seit 30 Jahren besteht, zeigt, wie effektiv Arsenal gearbeitet hat. Southampton stellte die bisherige Bestmarke in der Saison 1994 95 auf.
Lesen Sie auch: Michael Carrick ist die Lösung für Manchester United
Für Arsenal sind diese Zahlen mehr als nur Statistik. Sie zeigen, wie kleine Details Punkte bringen können. Da die Saison noch läuft, könnte der Klub den Rekord sogar brechen. Das würde nicht nur der Tabellenposition helfen, sondern laut The Athletic auch den Bonus von Nicolas Jover weiter erhöhen.
Quellen: The Athletic
Lesen Sie auch: Unsicherheit über Grand Prix von Bahrain und Saudi-Arabien wächst
