Australian open fans zweifeln an $10m versprechen
Ein kühnes angebot stößt auf zweifel
Mit Blick auf die Australian Open 2026 wird Fans die Aussicht auf einen lebensverändernden Gewinn geboten, doch die Aktion hat rasch kritische Reaktionen ausgelöst, sowohl in sozialen Medien als auch innerhalb der Tennisszene.
According to the Daily Mail hat das Turnier eine Bracket Challenge mit einem Preisgeld von 10 Millionen Dollar eingeführt, bei der Teilnehmer den Sieger jedes einzelnen Matches im Herren oder Damen Einzel korrekt vorhersagen müssen. Insgesamt müssen 127 Spiele ohne einen einzigen Fehler getippt werden.
Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit der Krypto Plattform Nexo durchgeführt. Pro Person ist jeweils nur eine Teilnahme pro Tableau erlaubt. Sollte niemand ein perfektes Ergebnis erzielen, erhalten die punktbesten Tipps im Herren und Damen Wettbewerb jeweils 10.000 Dollar.
Wie die veranstalter den wettbewerb verteidigen
Tennis Australia weist den Vorwurf zurück, es handle sich um ein reines Glücksspiel. Cedric Cornelis, Chief Commercial Officer von Tennis Australia, bezeichnete die Aktion als wissensbasierten Wettbewerb.
Lesen Sie auch: Warum INEOS sich für Carrick als Interimstrainer von Manchester United entschieden hat
„This is a game of skill, not chance“, sagte Cornelis. Er erklärte zudem, dass die Bracket Challenge darauf abziele, Tenniswissen zu belohnen und den Fans eine neue Form der Turnierbeteiligung zu bieten.
Die Aktion ist 2026 ausschließlich für australische Einwohner zugänglich, eine internationale Ausweitung in den kommenden Jahren wird jedoch in Betracht gezogen.
Fans stellen die realisierbarkeit infrage
Die Reaktionen vieler Fans fielen deutlich skeptisch aus. In Online Kommentaren wurde auf die Unberechenbarkeit von Verletzungen, Formschwankungen und langen Fünf Satz Matches während eines zweiwöchigen Grand Slam Turniers hingewiesen.
Ein Nutzer schrieb, es sei „einfach nicht möglich“, alle Ergebnisse korrekt vorherzusagen, und kritisierte, dass das Turnier zwar Aufmerksamkeit erhalte, aber kaum reale Auszahlungswahrscheinlichkeit bestehe. Andere erklärten, selbst ein noch höheres Preisgeld würde nichts an den minimalen Erfolgschancen ändern.
Lesen Sie auch: Jack Doohan verlässt Alpine nach kurzem F1 Kapitel
Mehrere Stimmen gingen davon aus, dass ein Großteil der Teilnehmer bereits in der ersten Runde ausscheiden werde.
Kritik an kommerziellen verbindungen
Die Debatte beschränkt sich nicht allein auf die Schwierigkeit des Wettbewerbs. Der Tennisjournalist Ben Rothenberg äußerte sich auf X kritisch zur Partnerschaft mit einem Krypto Unternehmen und schrieb, er sehe es problematisch, einen faktisch nicht gewinnbaren Preis in diesem Kontext zu bewerben.
Gleichzeitig verteidigten einige Fans die Aktion und verwiesen darauf, dass Bracket Tipps seit Jahren Teil der Tenniskultur seien, oft auch ohne jede Aussicht auf einen Gewinn.
According to the Daily Mail hat die Aktion zudem Forderungen nach einer Prüfung durch Glücksspielbehörden im Bundesstaat Victoria ausgelöst. Andere Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel für Australiens weit verbreitete Akzeptanz risikoreicher Sportpromotionen. Tennis Australia und Nexo wurden um eine Stellungnahme gebeten.
Lesen Sie auch: Guardiola hinterfragt die Konsistenz des VAR nach dem Halbfinalsieg von City
Sources: Daily Mail
Lesen Sie auch: Bewaffnete Polizei und verbotene Flaggen verändern die Australian Open
