Barcelona bereit, Kaufoption für Rashford auszuüben
Marcus Rashfords Saison in Spanien wird innerhalb des FC Barcelona zunehmend als weit mehr als nur ein vorübergehender Aufenthalt betrachtet. Nach monatelanger Ungewissheit über seine langfristige Zukunft geht man inzwischen davon aus, dass der Stürmer dem Klub auch über die laufende Spielzeit hinaus erhalten bleibt.
Rashford kam im vergangenen Sommer auf Leihbasis von Manchester United und hinterließ sofort Eindruck. Der FC Barcelona steht nach 22 Spieltagen an der Spitze der La Liga, wobei der englische Nationalspieler eine zentrale Rolle in dieser Entwicklung gespielt hat.
Ein pragmatischer Transfer mit sportlichem Ertrag
Das Interesse Barcelonas an Rashford war zunächst ebenso von wirtschaftlichen Überlegungen wie von sportlichem Ehrgeiz geprägt. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung SPORT galt er als kostengünstigere Alternative, nachdem teurere Ziele wie Luis Díaz und Nico Williams geprüft worden waren.
Was als kalkulierter Schritt begann, entwickelte sich zu einem sportlichen Erfolg. Rashford kommt in wettbewerbsübergreifend 33 Einsätzen auf 10 Tore und 13 Vorlagen und bringt Konstanz sowie Vielseitigkeit in das Offensivsystem von Hansi Flick.
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Statt nur eine kurzfristige Lösung zu sein, hat er sich zu einer der verlässlichsten Offensivoptionen des deutschen Trainers entwickelt.
Kaufoption soll gezogen werden
Diese Leistungen haben die interne Planung beschleunigt. Nach Informationen von SPORT bereitet der FC Barcelona vor, die im Leihvertrag mit Manchester United verankerte Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro (28 Millionen Pfund) zu aktivieren.
Der Bericht beschreibt den Transfer als praktisch entschieden, vorbehaltlich der formellen Bestätigung, und sieht keine Anzeichen dafür, dass Barcelona die Verhandlungen erneut aufnehmen möchte. Im Falle eines Abschlusses würde Rashford einen Dreijahresvertrag beim Klub unterschreiben.
Während zuvor auch alternative Szenarien wie eine Verlängerung der Leihe diskutiert wurden, gelten die aktuellen Konditionen inzwischen als akzeptabel.
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Finanzielle Rahmenbedingungen prägen den Deal
Die anhaltenden finanziellen Einschränkungen des FC Barcelona bilden weiterhin den Hintergrund jeder größeren Entscheidung, doch der Transfer von Rashford wird als mit den Gehaltsvorgaben der La Liga vereinbar angesehen.
SPORT berichtet, dass der Deal durch Rashfords Bereitschaft erleichtert wurde, angepasste persönliche Vertragsbedingungen zu akzeptieren und damit auf einen Teil seines früheren Gehalts bei United zu verzichten. Diese Anpassung machte den Transfer möglich, ohne größere Einschnitte im Kader vornehmen zu müssen.
Weitere Bewegungen beim Ablösebetrag, so das Medium, würden vermutlich davon abhängen, ob United Interesse an Spielern zeigt, die Barcelona nicht mehr zu seinen langfristigen Planungen zählt.
Gute Integration in der Kabine
Abseits des Platzes hat Rashford seine Zufriedenheit offen zum Ausdruck gebracht. Er bezeichnete die Erfahrung als „unglaublich“ und erklärte, es sei eine „große Ehre“, „den größten Klub Spaniens“ zu vertreten.
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Auch intern fällt das Urteil positiv aus. SPORT zufolge hat sich Rashford schnell eingelebt und den Respekt seiner Mitspieler gewonnen, während Sportdirektor Deco erklärte, der Klub sei „sehr zufrieden mit ihm“ und ermutigt von seinem Beitrag.
Sein Verbleib würde zudem die Sommerplanung Barcelonas klarer strukturieren. Mit Rashford als fester Größe dürfte der Fokus auf der Verstärkung der Defensive sowie der Verpflichtung eines Mittelstürmers liegen, während Leihspieler wie Virgili und Ansu Fati voraussichtlich keine Rolle in den langfristigen Planungen spielen werden.
Quelle: SPORT
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