Guéla Doués Bundesliga-Wechsel stand am letzten Tag des Sommertransferfensters fest. Bayer Leverkusen erzielte eine Einigung über 37,5 Mio. € mit RC Straßburg für den 23-jährigen ivorischen Rechtsverteidiger, wie Fabrizio Romano berichtet; der Spieler darf zum Medizincheck reisen.
Doué war ursprünglich für 6 Mio. € vom Ligue-1-Rivalen Rennes nach Straßburg gewechselt. Er ist der jüngste Schlüsselabgang aus La Meinau in diesem Sommer und folgt Valentin Barco, Diego Moreira und Abdoul Ouattara aus dem Klub.
Rechtsverteidiger war die Schwachstelle
Der Wechsel schließt die größte Lücke im Kader von Carles Martínez Novell. Vor Montag war der 35-jährige Lucas Vázquez nach einem Sommer voller Abgänge der einzige verfügbare etatmäßige Rechtsverteidiger in der BayArena. Leverkusen hat in diesem Transferfenster bereits insgesamt 52 Mio. € für Afonso Moreira aus Lyon und Facundo Medina aus Marseille ausgegeben.
Martínez, mit einem Zweijahresvertrag bis Juni 2028 ausgestattet, übernahm am 1. Juli nach dem Abschied von Kasper Hjulmand. Der 42-jährige Spanier erbte einen Kader, der 2025/26 auf Platz sechs landete und die Champions-League-Qualifikation knapp verpasste.
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Die geteilte Doué-Familie
Guéla ist der Bruder von PSG-Angreifer Désiré Doué. Guéla ist ivorischer Nationalspieler; die beiden sind nun im selben Transferfenster bei zwei der meistbeachteten Klubs Europas.
Doué muss vor der Unterschrift den Medizincheck in Leverkusen absolvieren.
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