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Bayern München beruft 5. Ersatztorwart für Champions-League-Rückspiel

Der FC Bayern München geht mit einem deutlichen Vorsprung in das Rückspiel der Champions League gegen Atalanta, doch die Vorbereitung war geprägt von großen Problemen im Tor.

Laut dem Quellentext des Nutzers steht Kapitän Manuel Neuer wegen eines Wadenrisses nicht zur Verfügung, während Sven Ulreich mit einer Adduktorenverletzung ausfällt, die ihn voraussichtlich mehrere Wochen außer Gefecht setzen wird.

Auch Jonas Urbig, der sich im Achtelfinal-Hinspiel eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, ist fraglich, was die Bayern vor dem Rückspiel in der Allianz Arena weiter schwächt.

Einberufung von Jugendlichen wird erwogen

Die Situation wurde noch komplizierter, als bekannt wurde, dass sich der junge Torhüter Leon Klanac am Oberschenkel verletzte, so dass die Bayern nicht mehr über genügend Alternativen in der Jugend und im Seniorenbereich verfügen.

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Laut derselben Quelle hat der FC Bayern den 16-jährigen Leonard Prescott für ein Engagement in der ersten Mannschaft in Betracht gezogen. Prescott, ein 1,96 m großer, in New York geborener Torhüter, ist Teil der deutschen U17-Auswahl.

In dem Bericht wurde auch darauf hingewiesen, dass die deutschen Jugendarbeitsvorschriften einen Auftritt am späten Abend möglicherweise erschweren könnten, sofern keine Sondergenehmigung erteilt wird, obwohl dieses Detail in der offiziellen Vereinskommunikation nicht bestätigt wurde.

Urbigs Rückkehr beruhigt die Gemüter

Erleichterung herrschte bei den Bayern am Montag, als Jonas Urbig laut Quellenangabe wieder voll ins Training einstieg.

Ein Video, das der FC Bayern München auf seinem offiziellen Account veröffentlichte, zeigte Urbig wieder im Mannschaftstraining mit der Bildunterschrift "Look who's back in training 👀🧤", was die Erwartung verstärkte, dass der 22-jährige Torhüter gegen Atalanta zur Verfügung stehen könnte.

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Er trainierte zusammen mit Leonard Prescott und dem 19-jährigen Jannis Bärtl, um die Situation der Bayern vor dem Spiel zu verbessern.

Da die Bayern aus dem Hinspiel am 10. März mit 6,1 Punkten in Führung liegen, ist Urbig laut demselben Bericht nun der wahrscheinlichste Kandidat für das Rückspiel.

Option Sirigu wirft Fragen auf

Eine weitere mögliche Lösung könnte außerhalb des aktuellen Kaders liegen, denn der erfahrene italienische Torhüter Salvatore Sirigu ist ablösefrei zu haben.

Sirigu bringt viel Erfahrung auf höchstem Niveau mit, unter anderem in der Champions League, und könnte theoretisch auch außerhalb des Transferfensters verpflichtet werden, da freie Spieler jederzeit zu einem Verein wechseln können.

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Allerdings gibt es noch einige Komplikationen. Jeder Neuzugang müsste für den Champions-League-Kader gemeldet werden, was normalerweise außerhalb der offiziellen Meldefristen nicht erlaubt ist. Ausnahmen sind zwar selten, aber die Verletzungsmisere des FC Bayern könnte zu internen Diskussionen darüber führen, ob es sich lohnt, einen Sonderfall zu prüfen.

Starker Vorsprung verändert die Gleichung

Der Vorsprung der Bayern aus dem Hinspiel reduziert den unmittelbaren Druck auf denjenigen, der im Tor stehen wird, und ermöglicht es dem Trainerstab, bei Bedarf der Fitness und Verfügbarkeit Vorrang vor der Erfahrung zu geben.

Dennoch verdeutlicht die ungewöhnliche Anzahl von Verletzungen auf einer Position die mangelnde Tiefe des Kaders und zwingt den Verein, Szenarien in Betracht zu ziehen, die in dieser Phase des Wettbewerbs normalerweise unwahrscheinlich sind.

Quellen: Bayern München offizielle Kanäle

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