Cristiano Ronaldo calls for lifetime stadium bans after Jota chants aimed at Rúben Neves

Cristiano Ronaldo fordert lebenslange Stadionverbote nach Jota-Gesängen gegen Rúben Neves

Der portugiesische Mittelfeldspieler legte sich in Buraidah gerade einen Freistoß zurecht, als die Heimfans den Namen seines verstorbenen Freundes zu skandieren begannen. Cristiano Ronaldo hat daraufhin lebenslange Stadionverbote gefordert.

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Rúben Neves klatschte langsam, deutete auf sein Auge und dann zum Himmel. Aus den Rängen von Al-Taawoun hinter ihm hallte ein „Jota, Jota, Jota“-Sprechchor herüber, gerichtet an den Mittelfeldspieler von Al-Hilal, als er sich am Samstag beim Spiel der Saudi Pro League in Buraidah einen Freistoß zurechtlegte.

Nach dem 6:0-Sieg von Al-Hilal fasste sich Neves gegenüber den Journalisten kurz.

„Ich hoffe nur, sie gehen danach nicht beten“, sagte er.

Neves und Diogo Jota wuchsen gemeinsam im portugiesischen Fußball auf, teilten sich von 2017 bis 2020 die Kabine bei Wolverhampton und spielten jahrelang zusammen für Portugal. Jota starb am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall im spanischen Zamora, gemeinsam mit seinem 25-jährigen Bruder André Silva. Neves war Sargträger bei der Beerdigung und trägt inzwischen die Rückennummer 21, die Jota in der portugiesischen Nationalmannschaft getragen hatte.

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Ronaldos Instagram-Appell für Stadionverbote

Cristiano Ronaldo, Kapitän von Al-Nassr und portugiesischer Nationalmannschaftskollege beider Spieler, verurteilte auf Instagram, was er gesehen hatte.

„Die Liga muss einschreiten und dieses Fanverhalten bestrafen. Das ist kein Fußball mehr, und es muss Grenzen geben. Menschen, die sich so verhalten, dürfen nie wieder ein Stadion betreten“, schrieb Ronaldo.

Al-Nassr und Al-Hilal sind die schärfsten Rivalen im saudischen Fußball; Al-Hilal führt die Tabelle an, Al-Nassr liegt nach sieben Spieltagen auf Rang drei, wie Latestly berichtet.

Al-Hilal reicht Beschwerde beim saudischen Verband ein

Al-Hilal legte am Tag nach der Partie mit einer Erklärung nach und teilte mit, man habe eine offizielle Beschwerde beim saudi-arabischen Fußballverband eingereicht.

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Der Klub verurteilte „solche Übergriffe, insbesondere jene, die Spieler oder ihre Familien betreffen oder sie auf persönlicher Ebene mit Beleidigungen ins Visier nehmen“, und ergänzte, dass „der sportliche Wettkampf, so intensiv er auch sein mag, keine Rechtfertigung dafür sein kann, in die menschlichen und persönlichen Verhältnisse der Spieler einzugreifen“.

Auf dem Spielfeld geriet der Gast kaum in Bedrängnis. Gabriel Martinelli erzielte einen Hattrick, Ollie Watkins legte zwei weitere Treffer nach, und Sultan Mandash stellte den Endstand her. Neves wurde in der 75. Minute ausgewechselt.

Der saudi-arabische Fußballverband hat bislang keine Entscheidung über die Beschwerde von Al-Hilal bekannt gegeben.

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