Fußball

„Das ist deine Hälfte! F, bleib dort“: Liam Rosenior erklärt seinen wütenden Ausbruch im Emirates Stadium

Chelseas Carabao-Cup-Kampagne endete mit einer angespannten Atmosphäre im Norden Londons, wobei die Frustration bereits lange vor dem Schlusspfiff offen zutage trat. Als die Spieler im Emirates Stadium im Tunnel verschwanden, lag ein Gefühl der verpassten Chance in der Luft, begleitet von deutlich sichtbarem Ärger an der Seitenlinie.

Halbfinal-Aus bestätigt

Chelsea musste den Rückstand aus dem Hinspiel aufholen, rutschte jedoch stattdessen in eine 0:1-Niederlage im Rückspiel und schied damit im Halbfinale aus. Ein später Treffer von Kai Havertz entschied die Partie und sicherte Arsenal einen Gesamtsieg von 4:2.

Für Liam Rosenior war es erst die zweite Niederlage seit seinem Amtsantritt im Januar nach dem Abgang von Enzo Maresca – und erneut kam sie gegen die Mannschaft von Mikel Arteta zustande. Arsenal trifft nun am 22. März im Finale des Carabao Cups im Wembley-Stadion auf Manchester City, wie Sky Sports berichtet.

Auslöser des Ärgers an der Seitenlinie

Der auffälligste Moment des Abends ereignete sich nicht während des Spiels, sondern in der Halbzeitpause. Während Ersatzspieler und Betreuer sich nahe des Spielfelds versammelten, fingen die Fernsehkameras Rosenior ein, wie er wütend rief: „Das ist eure Hälfte! Das ist eure verdammte Hälfte! Bleibt verdammt noch mal dort!“, während er über den Platz gestikulierte.

Lesen Sie auch: Verein nach Verstoß gegen die Finanzregeln der Premier League mit sechs Punkten Abzug bestraft

Rosenior erklärte später, sein Ärger habe sich nicht gegen die Spieler, sondern gegen das Trainerteam von Arsenal gerichtet. Der Auslöser sei eine aus seiner Sicht unzulässige Beeinträchtigung des für Chelsea vorgesehenen Aufwärmbereichs gewesen.

„Es ging nicht um die Spieler“, sagte Rosenior. „Beim Aufwärmen hat jede Mannschaft ihre Hälfte. Ich hatte das Gefühl, dass sie unser Aufwärmen gestört haben.“

Er betonte zudem, dass es keinen grundsätzlichen Konflikt mit Arsenal gebe, lobte Arteta und bezeichnete den Vorfall als einen kurzen Verstoß gegen die Etikette – nicht als Versuch psychologischer Spielchen.

https://twitter.com/ChrisWheatley/status/2019432904439296417?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2019432904439296417%7Ctwgr%5E9523e22cc4d54aafa6faacbd9524def8556ba2ba%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.givemesport.com%2Fliam-rosenior-slams-arsenal-behaviour-shouting-chelsea%2F

Trainer wischt taktische Kritik beiseite

Chelseas geringe Offensivgefahr zog Kritik auf sich, insbesondere angesichts der Notwendigkeit eines Tores. Rosenior erklärte, solche Reaktionen seien angesichts der öffentlichen Aufmerksamkeit des Amtes unvermeidlich, und stellte klar, dass externe Meinungen seine Entscheidungen nicht beeinflussen würden.

Lesen Sie auch: Warum Ruben Amorim seit seinem Weggang von Manchester United schweigt

Im Gespräch mit Sky Sports räumte er ein, dass es im Nachhinein durchaus Bereiche gebe, die hätten verbessert werden können, betonte jedoch, dass die Leistung nicht das Ausmaß der geäußerten Kritik rechtfertige. Rosenior verwies auf eine stärkere zweite Halbzeit und argumentierte, dass das Duell bis in die Schlussphase hinein offen gewesen sei.

Nun richtet sich der Fokus wieder auf den Ligabetrieb, während sich Chelsea auf das Spiel gegen die Wolverhampton Wanderers vorbereitet. Rosenior will sicherstellen, dass die Enttäuschung über das Pokal-Aus keine negativen Auswirkungen auf die kommenden Aufgaben hat.

Quellen: Sky Sports

Lesen Sie auch: Perfekter Start reicht Michael Carrick noch nicht aus

Lesen Sie auch: Bad Bunny drohen mögliche Strafen wegen ICE-Protest beim Super Bowl

Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.