German media: Nagelsmann 'ready' for Man United job as Old Trafford crisis deepens

Deutsche Medien: Nagelsmann „bereit“ für den Man-United-Job, während sich die Krise in Old Trafford zuspitzt

Der deutsche Kommentator Marcel Reif hat gegenüber Bild erklärt, er rechne fest damit, dass Julian Nagelsmann bei Manchester United übernehmen werde. Michael Carricks Position hänge nur noch an einem seidenen…

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Der Vorstoß kommt aus Deutschland, nicht aus Old Trafford.

Der erfahrene Journalist Marcel Reif hat in seinem Bild-Podcast „Reif ist live“ Nagelsmann klar für einen Trainerposten bei Manchester United ins Gespräch gebracht, der offiziell nicht einmal vakant ist. Carrick sitzt zwar noch auf der Trainerbank, doch in Reifs Lesart kaum mehr.

„Ich denke, es wird Nagelsmann. Er hat einen guten Ruf, und er ist bereit“, erklärte Reif in Aussagen, die Bild wiedergab.

Nagelsmann, 39, ist seit seinem Abschied von der deutschen Nationalmannschaft im Juli ohne Job, nachdem sich das Team im Sechzehntelfinale der WM 2026 Paraguay geschlagen geben musste. Der Deutsche Fußball-Bund hat ihn aus seinem Vertrag freigekauft, womit ein interessierter Klub keine Ablöse zahlen müsste. Das sei ein entscheidender Vorteil gegenüber Newcastle-Trainer Eddie Howe, so der deutsche Journalist Constantin Eckner, der Howe trotz der finanziellen Hürde eines Wechsels aus St James‘ Park weiterhin als Favoriten sieht.

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Eine wohlgesonnene Stimme in Carrington

Die deutsche Zuversicht kommt nicht nur von außen. Christopher Vivell, Manchester Uniteds Chefscout, gilt der deutschen Berichterstattung zufolge als interner Fürsprecher Nagelsmanns, mit dem er bei RB Leipzig zusammenarbeitete.

Vivells eigene Stellung ist Teil der Geschichte geworden. Berichten aus dem Oktober zufolge habe er sich von Sportdirektor Jason Wilcox marginalisiert gefühlt, und Bayern München wird mit ihm als Nachfolger des scheidenden Chefscouts Nils Schmadtke in Verbindung gebracht.

Carrick in der Schwebe bis zur Länderspielpause

Vorerst bleibt Carrick im Amt. INEOS, die Gruppe, die bei United die sportliche Leitung innehat, hat sich gegen eine Entlassung in dieser Woche entschieden und will seine Position stattdessen während der Länderspielpause im November neu bewerten.

Der Kontext ist brutal: kein Sieg in neun Pflichtspielen über alle Wettbewerbe hinweg, Platz 17 in der Premier League und nur dank der Tordifferenz außerhalb der Abstiegszone. Es ist Manchester Uniteds schlechtester Saisonstart seit 40 Jahren.

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Reif glaubt nicht, dass Carricks Jobbezeichnung noch stimmt.

„Carrick ist dort kein Trainer mehr, sondern nur noch ein Interimscoach, bis die Verhandlungen mit dem Mann, der übernehmen soll, abgeschlossen sind“, erklärte er gegenüber Bild.

Das ist die Lesart eines deutschen Experten, keine Position des Klubs. United hat öffentlich keinen Schritt unternommen, und Howe wird nicht mit einem Abschied aus Newcastle in Verbindung gebracht. Carricks Mannschaft reist am Dienstag in der Champions League zur Roma und empfängt am Sonntag Aston Villa, danach pausiert die Premier League für die Länderspielpause.

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