Fußball

Die 13 bestbezahlten internationalen Manager im Weltfußball

Der internationale Fußball hat vielleicht nicht den wöchentlichen Rhythmus des Vereinsfußballs, doch der Druck ist oft noch größer. Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Copa América oder der Afrika-Cup stehen für den Stolz ganzer Nationen, und die Trainer tragen die Verantwortung dafür. Auch wenn ihr Spielplan weniger dicht ist als der ihrer Kollegen im Klubfußball, zeigen die Gehälter, welchen Stellenwert Erfolg auf Nationalmannschaftsebene inzwischen hat. Von jungen Taktikern bis hin zu legendären Erfolgstrainern – hier sind die bestbezahlten Nationaltrainer der Welt im Jahr 2026. Das komplette Ranking beginnt bei Platz 13.

13. Hajime Moriyasu (Japan) – 1,02 Millionen Euro

Hajime Moriyasu
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Hajime Moriyasu ist der am niedrigsten bezahlte Trainer in diesem Top-13-Ranking, doch sein Ansehen in Japan ist enorm. Seit 2018 steht er an der Seitenlinie und hat eine der stärksten Phasen in der jüngeren Geschichte des Landes geprägt. Bei der Weltmeisterschaft 2022 sorgte Japan für großes Aufsehen, als man sowohl Deutschland als auch Spanien in der Gruppenphase besiegte. Moriyasu hat ein diszipliniertes, mutiges und taktisch hervorragend organisiertes Team aufgebaut. Mit Blick auf das nächste Turnier hofft Japan, dass er erneut für Überraschungen sorgen kann.

12. Luis de la Fuente (Spanien) – 2,04 Millionen Euro

luis de la fuente
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Luis de la Fuente hat Spanien wieder zurück an die Spitze des europäischen Fußballs geführt. Trotz eines vergleichsweise niedrigen Gehalts war sein Einfluss sofort spürbar. Seit seiner Ernennung im Jahr 2022 gewann er zunächst die Nations League 2023 und führte die Roja anschließend zum Triumph bei der EM 2024 in Berlin. Unter seiner Leitung haben sich junge Stars wie Lamine Yamal und Nico Williams zu Schlüsselspielern entwickelt. Sein Gehalt wirkt fast bescheiden, wenn man seine Erfolge betrachtet.

11. Gustavo Alfaro (Paraguay) – 2,55 Millionen Euro

Gustavo Alfaro
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Gustavo Alfaro ist vielleicht der am wenigsten bekannte Name auf dieser Liste, doch seine Arbeit in Paraguay zeigt bereits Wirkung. Er übernahm im Sommer 2024 mit der Aufgabe, der Nationalmannschaft neue Stabilität und Hoffnung zu geben. Seine Bilanz ist solide, und er hat Paraguay auf Kurs Richtung WM 2026 gebracht. Das hat in einem fußballverrückten Land neue Euphorie ausgelöst. Nun hat Alfaro die Chance, sich auch auf der ganz großen Bühne zu beweisen.

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10. Ronald Koeman (Niederlande) – 3,05 Millionen Euro

Ronald Koeman
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Ronald Koeman bleibt eine der bekanntesten Figuren im europäischen Fußball, sowohl als Spieler als auch als Trainer. Geprägt von Legenden wie Johan Cruyff waren die Erwartungen an seine Trainerkarriere stets hoch. Seine aktuelle Amtszeit bei den Niederlanden verlief allerdings nicht immer konstant, trotz eines hochkarätigen Kaders. Dennoch gehört Koeman weiterhin zu den bestbezahlten Nationaltrainern weltweit. Die Oranje hoffen, dass er das große Potenzial endlich in Titel ummünzen kann.

9. Marcelo Bielsa (Uruguay) – 3,05 Millionen Euro

Marcelo Bielsa
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Marcelo Bielsa gilt als einer der einflussreichsten Taktikdenker des modernen Fußballs. Seit seiner Verpflichtung 2023 hat Uruguay deutlich an Intensität und Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. Der Argentinier hat dem Team seinen typischen Stil eingeprägt und neue Energie freigesetzt. Die Ergebnisse sind vielversprechend, und die Entwicklung ist klar erkennbar. Für ein Land wie Uruguay ist ein Trainer seines Formats ein echtes Ausrufezeichen.

8. Lionel Scaloni (Argentinien) – 3,05 Millionen Euro

Lionel Scaloni
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Lionel Scaloni ist spätestens seit dem WM-Titel 2022 eine nationale Ikone in Argentinien. Einst als unerfahrener Trainer gestartet, formte er eine Mannschaft mit perfekter Balance und Siegermentalität rund um Lionel Messi. Seine ruhige Autorität hat Argentinien zurück an die Weltspitze geführt. Mit nur 47 Jahren könnte er noch viele Jahre prägend bleiben. Sein Gehalt spiegelt die enorme Anerkennung für seine außergewöhnliche Arbeit wider.

7. Didier Deschamps (Frankreich) – 3,87 Millionen Euro

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Didier Deschamps gehört zu den erfolgreichsten und langlebigsten Nationaltrainern der modernen Ära. Seit 2012 steht er an der Spitze Frankreichs und führte die Équipe Tricolore zum WM-Titel 2018. Trotz mancher Enttäuschungen in jüngerer Zeit bleibt sein Einfluss unbestritten. Er hat es geschafft, eine goldene Generation über Jahre hinweg zu führen und konkurrenzfähig zu halten. Die WM 2026 könnte das letzte große Kapitel seiner Ära werden.

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6. Roberto Martínez (Portugal) – 4,10 Millionen Euro

Roberto Martinez
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Roberto Martínez übernahm Portugal nach Stationen im Klubfußball und als belgischer Nationaltrainer. Er erbte einen Kader voller Stars und großer Erwartungen. Seine ersten Ergebnisse waren äußerst überzeugend, Portugal gewann unter ihm die meisten Spiele. Die Herausforderung besteht darin, Cristiano Ronaldo einzubinden und gleichzeitig die nächste Generation aufzubauen. Bislang scheint Martínez genau die richtige Balance gefunden zu haben. Portugal träumt davon, unter seiner Führung erneut ganz oben anzugreifen.

5. Fabio Cannavaro (Usbekistan) – 4,10 Millionen Euro

Fabio Cannavaro
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Fabio Cannavaro ist eine der überraschendsten Figuren in diesem Ranking. Der ehemalige Ballon-d’Or-Gewinner hat als Trainer viele Stationen erlebt, doch keine ist finanziell so lukrativ wie seine aktuelle Aufgabe in Usbekistan. Seit seiner Ernennung 2025 verlief der Start vielversprechend. Die usbekische Fußballführung setzt große Hoffnungen in seinen Namen und seine Erfahrung. Ziel ist es, sportlich einen historischen Schritt nach vorne zu machen.

4. Julian Nagelsmann (Deutschland) – 4,92 Millionen Euro

Julian Nagelsmann
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Julian Nagelsmann steht wie kaum ein anderer für die neue Generation moderner Spitzentrainer. Nach erfolgreichen Jahren im Vereinsfußball übernahm er 2023 die Mission, Deutschland zurück in die Weltspitze zu führen. Seine Amtszeit war bislang wechselhaft, doch das Potenzial des Projekts ist riesig. Mit Talenten wie Jamal Musiala und Florian Wirtz verfügt er über eine brillante Grundlage. Sein Gehalt zeigt, welche Erwartungen mit seinem Namen verbunden sind.

3. Mauricio Pochettino (USA) – 5,30 Millionen Euro

Mauricio Pochettino
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Mauricio Pochettino wagte mit den USA den Schritt in den internationalen Fußball, passend zur Heim-WM 2026. Der ehemalige Premier-League-Coach bringt Erfahrung und große Aufmerksamkeit mit. Der Start war nicht ohne Schwierigkeiten, doch das amerikanische Projekt bleibt ambitioniert. Sein Gehalt unterstreicht, wie ernst die USA ihren Aufstieg im Weltfußball nehmen. Die Weltmeisterschaft im eigenen Land wird zur entscheidenden Bewährungsprobe.

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2. Thomas Tuchel (England) – 5,92 Millionen Euro

Thomas Tuchel
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Thomas Tuchel übernahm England nach Gareth Southgate mit einem klaren Auftrag: endlich wieder einen großen Titel gewinnen. Der deutsche Trainer startete nahezu perfekt in die Qualifikation und überzeugte sofort. Sein Vertrag wurde bis 2028 verlängert, was das Vertrauen des Verbandes unterstreicht. England besitzt eine außergewöhnlich talentierte Generation, die nach dem Durchbruch strebt. Der Druck ist enorm – doch die Chance auf Ruhm ebenso.

1. Carlo Ancelotti (Brasilien) – 9,69 Millionen Euro

Carlo Ancelotti
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Carlo Ancelotti führt dieses Ranking mit deutlichem Abstand an. Der Italiener zählt zu den erfolgreichsten Trainern der Fußballgeschichte und hat nun die prestigeträchtige Aufgabe übernommen, Brasilien zurück zu alter Größe zu führen. Seine Erfahrung und Gelassenheit gelten als Schlüssel für den Neuanfang der Seleção. Mit Stars wie Vinicius Jr und Raphinha sind die Erwartungen riesig. Sein Gehalt spiegelt sowohl seinen legendären Status als auch den gewaltigen Anspruch eines fußballverrückten Landes wider.

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.