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Die amerikanische Macht, die die Formel 1 2026 verändern will

Ein neuer Akteur im Starterfeld

Elf Teams sollen beim Saisonauftakt 2026 in Australien am 8. März an den Start gehen, wenn Cadillac sein Formel 1 Debüt gibt. Laut Formula1.com und Berichten von Senior Editor Greg Stuart wird das Cadillac Formula 1 Team als elfter Teilnehmer in die Weltmeisterschaft aufgenommen, zeitgleich mit der Einführung umfassender neuer Technikregeln für Fahrzeuge und Antriebseinheiten.

Während Audi 2026 ebenfalls unter neuem Namen antritt, basiert dieses Projekt auf dem bestehenden Sauber Team. Cadillac hingegen entsteht vollständig neu und ist damit das erste komplett neue Formel 1 Team seit dem Einstieg von Haas im Jahr 2016.

So entsteht das Cadillac Projekt

Der Hauptsitz des Teams wird sich in Fishers nahe Indianapolis befinden und damit im Zentrum des amerikanischen Motorsports. According to Formula1.com wird Cadillac zusätzlich einen Standort nahe Silverstone in Großbritannien betreiben und damit auf ein Mehrstandort Modell setzen, wie es in der modernen Formel 1 üblich ist.

Parallel dazu entwickelt General Motors eine eigene Antriebseinheiten Einrichtung in der Nähe seines Technikzentrums in Charlotte, North Carolina. Dieses Projekt ist Teil des langfristigen Plans, Cadillac schrittweise zu einem vollständigen Werksteam zu machen.

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Führung mit Formel 1 Erfahrung

An der Spitze des Teams stehen erfahrene Namen aus der Formel 1. Graeme Lowdon, früher Sportdirektor bei Marussia, übernimmt die Rolle des Teamchefs.

Nick Chester, zuvor in leitender technischer Funktion bei Renault tätig, wird als Technikchef arbeiten. Ergänzt wird das Führungsteam durch Pat Symonds, der als technischer Berater nach jahrzehntelanger Tätigkeit in der Formel 1 zurückkehrt. According to Formula1.com lag der Fokus bei der Zusammenstellung der Führungsebene auf Stabilität und Erfahrung in der Aufbauphase.

Bewährte Fahrer statt Experimente

Im August 2025 bestätigte Cadillac Valtteri Bottas und Sergio Perez als Stammpiloten mit mehrjährigen Verträgen. According to Formula1.com bringt das Duo zusammen 527 Grand Prix Starts, 16 Siege und 23 Pole Positions mit und damit genau jene Erfahrung, die für ein neues Team als entscheidend gilt.

TWG Motorsports Geschäftsführer Dan Towriss erklärte damals, dass die sportliche Absicherung in der Anfangsphase Vorrang habe. Gleichzeitig betonte er, dass ein Weg für amerikanische Fahrer langfristig geschaffen werden solle.

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Der US IndyCar Sieger Colton Herta wurde als Testfahrer verpflichtet und wird 2026 in der Formel 2 antreten, um sich für eine mögliche Zukunft in der Formel 1 zu empfehlen.

Kundenmotor heute, Werksteam morgen

Zum Einstieg wird Cadillac Ferrari Antriebseinheiten und Getriebe einsetzen. According to Formula1.com plant das Team, ab 2029 einen eigenen Motor zu entwickeln und sich dann als vollständiger Hersteller zu positionieren.

Lowdon zeigte sich bei der Definition sportlicher Ziele bewusst zurückhaltend. Erfolg bedeute in den ersten Jahren vor allem saubere Umsetzung und Respekt innerhalb des Fahrerlagers.

Auch Bottas betonte, dass der Start herausfordernd sein könne, zeigte sich jedoch überzeugt davon, dass Cadillac langfristig eine feste Größe in der Formel 1 werden könne.

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Warum Cadillac mehr als nur ein weiteres Team ist

Der Einstieg von Cadillac geht über die bloße Erweiterung des Starterfeldes hinaus. Er stärkt die amerikanische Präsenz in der Formel 1, erhöht das Gewicht großer Hersteller und passt zur strategischen Expansion des Sports in Nordamerika.

Mit der Rückendeckung von General Motors, einer erfahrenen Führungsstruktur und einem klaren langfristigen Entwicklungsplan positioniert sich Cadillac nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als dauerhafter Bestandteil der nächsten Formel 1 Ära.

Sources: Formula1.com

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