Die bislang schlechtesten Transfers der Premier League in der Saison 2025/26
Die Premier-League-Saison 2025/26 hat bislang viele spannende Geschichten hervorgebracht, doch nicht jeder Transfer hat sich als Erfolg erwiesen. Während einige Neuzugänge sofort eingeschlagen haben, blieben andere deutlich hinter den Erwartungen zurück. Gerade bei hochkarätigen und teuren Verpflichtungen ist der Druck besonders groß. Verletzungen, Anpassungsschwierigkeiten und fehlende Konstanz haben dazu geführt, dass mehrere Spieler bislang enttäuscht haben. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die 12 schwächsten Transfers der bisherigen Saison – vom 12. Platz bis zur größten Enttäuschung.
12. Nick Woltemade (Newcastle United)

Nick Woltemade schien zunächst ein kluger Transfer für Newcastle zu sein, vor allem nach einem vielversprechenden Start im St James’ Park. Seine frühen Leistungen deuteten darauf hin, dass er die Lücke von Alexander Isak schließen könnte, sowohl als Torschütze als auch im Kombinationsspiel. Doch in den vergangenen Monaten ist seine Form deutlich abgefallen. Eine lange Torflaute sowie körperliche Probleme im Duell mit Premier-League-Verteidigern haben seine Schwächen offengelegt. Auch seine Versetzung ins Mittelfeld hat seine Situation nicht verbessert.
11. James Trafford (Manchester City)

Die Rückkehr von James Trafford zu Manchester City sollte eigentlich den nächsten Schritt in seiner Entwicklung markieren, hat diese jedoch eher gebremst. Nach einigen Fehlern zu Saisonbeginn reagierte Pep Guardiola schnell und verpflichtete Gianluigi Donnarumma. Seitdem spielt Trafford nur noch eine Nebenrolle und kommt kaum zum Einsatz. Für einen Torhüter, der zuvor stark nachgefragt war, wirkt diese Entscheidung inzwischen fragwürdig. Die Rolle als Ersatzkeeper war sicherlich nicht das, was er sich erhofft hatte.
10. James McAtee (Nottingham Forest)

James McAtee wechselte mit viel Vorschusslorbeeren von Manchester City zu Nottingham Forest. Viele erwarteten, dass er mit regelmäßiger Spielzeit sein Potenzial entfalten würde. Stattdessen hatte er große Schwierigkeiten, sich in einer kämpfenden Mannschaft zu behaupten. Selbst bei seinen Einsätzen blieb er oft unauffällig und konnte kaum Akzente setzen. Seine fehlenden Tore und Vorlagen sprechen eine deutliche Sprache.
Lesen Sie auch: Analysis: Die Wahrheit über Michael Schumacher, Ein Blick in Seine Abgeschirmte Welt
9. Harvey Elliott (Aston Villa – Leihe)

Der Wechsel von Harvey Elliott auf Leihbasis zu Aston Villa sollte ihm die Spielpraxis bringen, die er bei Liverpool vermisste. In einem ambitionierten Team unter Unai Emery schien die Ausgangslage vielversprechend. Doch Elliott kam kaum zum Einsatz und konnte sich nicht empfehlen. Der Klub zeigt kein Interesse an einer festen Verpflichtung. Damit hat sich der Transfer für keine der beiden Seiten ausgezahlt.
8. Florian Wirtz (Liverpool)

Florian Wirtz kam mit enormen Erwartungen nach Liverpool, nachdem der Klub rund 116 Millionen Pfund für ihn bezahlt hatte. Als eines der größten Talente Europas sollte er sofort eine Schlüsselrolle übernehmen. Doch seine Anpassung verlief schleppend und wenig konstant. Im System von Arne Slot tat er sich lange schwer und konnte nur sporadisch überzeugen. Trotz einzelner Glanzmomente blieb sein Gesamtbeitrag bislang hinter den Erwartungen zurück.
7. Xavi Simons (Tottenham Hotspur)

Die Verpflichtung von Xavi Simons sorgte bei Tottenham für große Euphorie. Man erhoffte sich Kreativität und Durchschlagskraft im Offensivspiel. Allerdings hatte der Niederländer große Probleme, sich an das hohe Tempo und die Physis der Premier League anzupassen. Zu oft tauchte er in entscheidenden Spielen ab. Auch wenn das Team insgesamt nicht immer überzeugt, fällt seine individuelle Leistung bislang enttäuschend aus.
6. Jamie Gittens (Chelsea)

Chelsea setzte mit der Verpflichtung von Jamie Gittens erneut auf ein junges Talent mit großem Potenzial. Für eine beträchtliche Ablösesumme geholt, sollte er sich schnell entwickeln. Doch bislang wirkt er noch sehr roh und wenig effektiv im letzten Drittel. Seine mangelnde Torgefahr und geringe Ausbeute an Vorlagen sind auffällig. Zwar bleibt Zeit zur Entwicklung, doch der Start ist alles andere als überzeugend.
Lesen Sie auch: Griezmann-Transferleck sorgt für Kritik, Fabrizio Romano verteidigt Berichterstattung
5. Alejandro Garnacho (Chelsea)

Der Wechsel von Alejandro Garnacho zu Chelsea wurde von vielen kritisch gesehen. Zwar konnte er einige Scorerpunkte sammeln, doch seine Leistungen schwanken stark. Die Fans zeigen sich zunehmend unzufrieden mit seinen Entscheidungen im Angriffsspiel. Besonders seine jüngsten Auftritte haben die Kritik verstärkt. Für einen Spieler seines Talents bleibt er klar hinter den Erwartungen zurück.
4. Yoane Wissa (Newcastle United)

Yoane Wissa kam nach einer starken Saison bei Brentford nach Newcastle und galt als verlässlicher Angreifer. Doch Verletzungen warfen ihn früh zurück und verhinderten einen guten Start. Auch nach seiner Rückkehr konnte er nicht an seine alte Form anknüpfen. Mit nur einem Treffer ist seine Bilanz bislang enttäuschend. Angesichts seines Alters und der Ablösesumme wirkt der Transfer zunehmend fragwürdig.
3. Liam Delap (Chelsea)

Die Verpflichtung von Liam Delap war bereits im Vorfeld umstritten. Zwar bringt er physische Präsenz mit, doch seine Leistungen reichen bislang nicht aus. Verletzungen spielten eine Rolle, doch auch in fittem Zustand konnte er nicht überzeugen. Seine schwachen Offensivzahlen unterstreichen seine Probleme. Insgesamt hat er die Erwartungen bislang klar verfehlt.
2. Anthony Elanga (Newcastle United)

Anthony Elanga wechselte nach einer starken Saison bei Nottingham Forest mit großen Erwartungen nach Newcastle. Man hoffte, dass er seine Form bestätigen und dem Angriff zusätzliche Dynamik verleihen würde. Stattdessen ist seine Leistung deutlich abgefallen. Trotz regelmäßiger Einsätze fehlt es ihm an entscheidenden Aktionen. Für die gezahlte Ablöse ist sein Beitrag bislang enttäuschend.
Lesen Sie auch: Wimbledon plant für das Turnier 2026 erstmals eine umfassende Neuregelung der Videobeweis-Regeln
1. Alexander Isak (Liverpool)

Der Wechsel von Alexander Isak zu Liverpool war einer der spektakulärsten Transfers des Sommers. Nach seinen starken Leistungen bei Newcastle sollte er die Offensive der Reds anführen. Doch Verletzungen haben seine Saison erheblich beeinträchtigt. Auch wenn er gespielt hat, konnte er selten konstant überzeugen. Für einen britischen Rekordtransfer fällt seine bisherige Bilanz ernüchternd aus.
Lesen Sie auch: Europas größte Ligen wollen den Einsatz des VAR gemeinsam mit der UEFA überprüfen
