Die größten Stars, die bei der Weltmeisterschaft 2026 fehlen werden
Mit der Weltmeisterschaft 2026 vor der Tür steigt die Vorfreude auf ein Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko Geschichte schreiben dürfte. Das erweiterte Format wird mehr Teams und mehr Talente als je zuvor präsentieren, doch einige der größten Namen des Weltfußballs werden fehlen. Mehrere Topspieler und sogar große Fußballnationen sind in der Qualifikation gescheitert. Von Legenden am Ende ihrer Karriere bis hin zu Stars auf dem Höhepunkt ihres Könnens – ihre Abwesenheit wird deutlich spürbar sein. Hier ein Überblick über die prominentesten Spieler, die beim größten Fußballturnier der Welt nicht dabei sein werden.
13. Keylor Navas (Costa Rica)

Keylor Navas kehrte aus dem internationalen Ruhestand zurück, um Costa Rica noch einmal zu einer Weltmeisterschaft zu führen. Der erfahrene Torhüter, dreifacher Champions-League-Sieger, zeigte in der Qualifikation weiterhin seine Klasse. Dennoch hatte sein Team große Probleme in der Offensive und konnte defensive Stabilität nicht in Punkte ummünzen. Trotz weniger Gegentore fehlte es an Durchschlagskraft. Für Navas endet damit eine herausragende Nationalmannschaftskarriere auf enttäuschende Weise.
12. Serhou Guirassy (Guinea)

Serhou Guirassy gehört seit einigen Jahren zu den treffsichersten Stürmern Europas und überzeugt auf Vereinsebene mit beeindruckender Konstanz. Die Hoffnung war groß, dass er Guinea erstmals zu einer Weltmeisterschaft führen könnte. Doch in der Qualifikation blieb er weit hinter den Erwartungen zurück. Mit nur einem Tor konnte er seine Klubform nicht bestätigen. Auch wenn die Unterstützung im Team begrenzt war, war seine eigene Leistung ebenfalls enttäuschend. Eine frustrierende Kampagne für einen eigentlich formstarken Angreifer.
11. Benjamin Sesko (Slowenien)

Benjamin Sesko gilt als eines der größten Sturm-Talente Europas, doch seine erste ernsthafte WM-Qualifikation verlief enttäuschend. Slowenien fand nie richtig in den Wettbewerb und blieb inkonstant. Sesko selbst blieb ohne Torbeteiligung, bevor ihn eine Verletzung ausbremste. Ohne ihren wichtigsten Offensivspieler brachen die Hoffnungen schnell zusammen. Es wurde deutlich, wie abhängig die Mannschaft von ihm ist.
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10. Bryan Mbeumo (Kamerun)

Bryan Mbeumo entschied sich für die kamerunische Nationalmannschaft, doch bislang hat sich dieser Schritt nicht ausgezahlt. In der Premier League überzeugt er regelmäßig, international konnte er dieses Niveau jedoch nicht bestätigen. Kamerun erlebte eine unruhige Qualifikation mit vielen Rückschlägen und internen Problemen. Mbeumo ließ wichtige Chancen liegen und zeigte sich sichtlich frustriert. Das wirft Fragen sowohl zu seiner Rolle als auch zur Zukunft des Teams auf.
9. Dusan Vlahovic (Serbien)

Dusan Vlahovic stand in der Qualifikation unter Druck, konnte diesen aber nicht in Leistung umwandeln. Der Juventus-Stürmer blieb in entscheidenden Momenten blass und traf nur selten. Serbien hatte eine instabile Kampagne, geprägt von Trainerwechseln und fehlender Konstanz. Das Scheitern ist angesichts der vorhandenen Qualität besonders bitter. Auch bei Vlahovic bleiben Zweifel, ob er den Schritt zur absoluten Weltklasse schafft.
8. Alexis Sanchez (Chile)

Alexis Sanchez war über Jahre hinweg das Gesicht des chilenischen Fußballs, doch seine Zeit neigt sich dem Ende zu. Chile spielte eine schwache Qualifikation und belegte den letzten Platz. Verletzungen und Umbrüche im Trainerstab erschwerten seine Rolle zusätzlich. Wenn er auf dem Platz stand, konnte er nicht mehr den Unterschied machen. Das Land schlägt nun ein neues Kapitel ohne seinen langjährigen Star auf.
7. Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun)

Pierre-Emerick Aubameyang zählt zu den besten Stürmern seiner Generation, doch eine Weltmeisterschaft blieb ihm verwehrt. Gabun erreichte zwar die Play-offs, scheiterte dort jedoch entscheidend. Aubameyang übernahm Verantwortung und war einer der wichtigsten Spieler im Team. Dennoch fehlte es insgesamt an Qualität, um sich durchzusetzen. Seine Karriere bleibt damit ohne WM-Teilnahme – ein bemerkenswerter Umstand.
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6. Dominik Szoboszlai (Ungarn)

Dominik Szoboszlai war der Anführer Ungarns in der Qualifikation und überzeugte mit starken Leistungen. Der Liverpool-Profi hielt sein Team mit wichtigen Aktionen im Rennen. Doch ein dramatisches Ende verhinderte die Qualifikation in letzter Sekunde. Seine emotionale Reaktion zeigte, wie sehr ihn das Aus traf. Es war ein bitteres Ende für einen Spieler, der alles gegeben hat.
5. Christian Eriksen (Dänemark)

Christian Eriksens Karriere ist geprägt von beeindruckender Comeback-Stärke, doch dieses Kapitel endet enttäuschend. Dänemark war mehrfach nah an der Qualifikation, scheiterte jedoch immer wieder knapp. Eriksen brachte Kreativität und Erfahrung ein, konnte das Team aber nicht allein tragen. Mit 34 Jahren sind seine Chancen auf eine weitere WM-Teilnahme gering. Wahrscheinlich war dies sein letzter Versuch auf der großen Bühne.
4. Khvicha Kvaratskhelia (Georgien)

Khvicha Kvaratskhelia gehört zu den spektakulärsten Flügelspielern der Welt. Nach seinem starken Auftritt bei der EM 2024 waren die Erwartungen hoch. Doch Georgien konnte in der Qualifikation nicht konstant genug spielen. Kvaratskhelia zeigte sein Können, war aber auf sich allein gestellt. Seine Abwesenheit nimmt dem Turnier einen besonders unterhaltsamen Spieler.
3. Robert Lewandowski (Polen)

Robert Lewandowskis WM-Geschichte endet vermutlich ohne den erhofften Höhepunkt. Polen scheiterte in den Play-offs und verpasste die Teilnahme. Zwar hat seine Form etwas nachgelassen, doch seine Führungsqualitäten waren weiterhin wichtig. Viele hatten auf einen letzten großen Auftritt gehofft. Nun bleibt seine WM-Bilanz hinter seiner herausragenden Karriere zurück.
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2. Gianluigi Donnarumma (Italien)

Dass Italien zum dritten Mal in Folge eine Weltmeisterschaft verpasst, ist ein Schock. Gianluigi Donnarumma, einer der besten Torhüter der Welt, wird erneut nicht dabei sein. Individuell auf höchstem Niveau, konnte er die Probleme im Team nicht kompensieren. Eine neue Generation muss weiter auf ihre Chance warten. Für Donnarumma ist es ein bitterer Rückschlag.
1. Victor Osimhen (Nigeria)

Victor Osimhens Fehlen ist wohl das größte aller Ausfälle. Der Nigerianer gehört aktuell zu den komplettesten Stürmern der Welt. Nigeria galt als Favorit, scheiterte jedoch im entscheidenden Moment. Osimhen lieferte ab, bekam aber nicht genug Unterstützung. Sein Fehlen wird im Turnier deutlich spürbar sein und dem Wettbewerb offensive Klasse nehmen.
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