Fußball

Die Premier League rückt einem zusätzlichen Champions-League-Platz näher

Die Premier League steht kurz davor, sich für die kommende Saison einen fünften Startplatz in der Champions League zu sichern, wobei England in der UEFA-Koeffizientenrangliste einen deutlichen Vorsprung hält.

Auch wenn das Ergebnis rechnerisch noch nicht endgültig bestätigt ist, haben die Resultate dieser Woche die Verfolgerländer vor eine große Herausforderung gestellt, diesen Rückstand noch aufzuholen.

Arsenal und Liverpool erreichten nach Abschluss der Achtelfinalspiele am Mittwoch beide das Viertelfinale der Champions League und stärkten damit Englands Position. Dieser Fortschritt gelang trotz einer schwierigen Woche in anderen Wettbewerben, in denen Tottenham, Newcastle, Chelsea und Manchester City allesamt nach deutlichen Niederlagen im Gesamtergebnis aus den europäischen Wettbewerben ausschieden.

Nun richtet sich der Blick auf die Spiele am Donnerstag, bei denen Aston Villa, Nottingham Forest und Crystal Palace noch in der Europa League und der Conference League vertreten sind. Weitere positive Ergebnisse könnten England den Spitzenplatz in der Rangliste praktisch sichern.

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Aktueller Stand der Rangliste

Daten von Football Rankings zeigen England mit 23,847 Punkten an der Spitze, vor Spanien (19,468), Deutschland (18,642), Portugal (18,300) und Italien (17,928).

Das Koeffizientensystem der UEFA bewertet die Ligen anhand der kollektiven Leistungen ihrer Vereine in europäischen Wettbewerben. Die erzielten Punkte werden auf die teilnehmenden Teams verteilt, was bedeutet, dass konstante Ergebnisse mehrerer Klubs entscheidend sind.

Besonders wichtig ist, dass Leistungen in der Champions League durch Bonuspunkte zusätzlich gewichtet werden, was Ländern mit Teams, die in diesem Wettbewerb weit kommen, einen erheblichen Vorteil verschafft.

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Warum England im Vorteil ist

Laut einer Analyse von Dale Johnson (BBC Sport) lässt der Vorsprung Englands den Konkurrenten kaum Spielraum für Fehler. Vor den Spielen am Mittwoch hätten spanische Klubs 17 Siege benötigt, um England einzuholen, während deutsche und italienische Mannschaften jeweils 18 gebraucht hätten – vorausgesetzt, englische Teams hätten keine weiteren Siege eingefahren.

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Die Ergebnisse dieser Woche haben verdeutlicht, wie schwierig diese Aufgabe geworden ist. Barcelonas Sieg in der Champions League erhöhte Spaniens Punktzahl, während Liverpools Erfolg Englands Vorsprung weiter ausbaute. Auch Bayern München steuerte Punkte zum deutschen Konto bei.

Da am Donnerstag noch drei englische Vereine im Einsatz sind, könnte sich der Abstand bis zum Ende der Woche weiter vergrößern.

Begrenzte Chancen für die Verfolger

Die Chancen Portugals erscheinen zunehmend gering, da Sporting Lissabon der einzige verbleibende Vertreter in der Champions League ist, während Braga und der FC Porto weiterhin in der Europa League spielen.

Italien steht vor einem ähnlichen Problem. Das Ausscheiden von Atalanta aus der Champions League hat das Punktpotenzial verringert, während das direkte Duell zwischen Bologna und der AS Rom in der Europa League garantiert, dass die Punkte aufgeteilt statt maximiert werden.

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Spanien hat theoretisch noch eine Chance auf die Spitzenposition, wenn Real Madrid, der FC Barcelona und Atlético Madrid in der Champions League weit kommen. Dieses Szenario würde jedoch auch voraussetzen, dass englische Vereine in allen Wettbewerben schwächeln, während Teams wie Real Betis und Celta Vigo lange Läufe in der Europa League hinlegen müssten.

In der Praxis wirkt Englands Vorsprung inzwischen entscheidend, auch wenn die endgültige Bestätigung noch von den Ergebnissen der nächsten Runde abhängen könnte.

Quellen: Football Rankings, BBC Sport, UEFA

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.