Die Zeiten, in denen Aaron Ramsey, Sebastian Vettel und andere Stars beim London-Marathon gelaufen sind
Mehr als 59.000 Läuferinnen und Läufer gingen am Sonntag beim London-Marathon 2026 auf die Straßen der britischen Hauptstadt, wobei die jährliche Veranstaltung erneut Elitewettkampf und Breitensport miteinander verband.
Entlang großer Teile der Strecke säumten Menschenmengen den Kurs und unterstützten Teilnehmer – von Profisportlern über Erstteilnehmer bis hin zu zahlreichen prominenten Persönlichkeiten. Neben den Ergebnissen der Elite wurden auch die Zielzeiten der Prominenten zu einem zentralen Gesprächsthema.
Prominente Namen mit beeindruckenden Zeiten
Laut GiveMeSport zeigten mehrere bekannte Persönlichkeiten aus der Sportwelt starke Leistungen über die Distanz von 42,195 Kilometern.
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel absolvierte das Rennen in 2:59:08 Stunden und blieb damit deutlich unter der Drei-Stunden-Marke. Der frühere Radprofi Chris Newton erzielte unter den genannten Prominenten die schnellste Zeit und überquerte die Ziellinie nach 2:34:42 Stunden, während Boxtrainer Shane McGuigan mit 2:44:51 Stunden folgte.
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Aaron Ramsey, ehemaliger Spieler des FC Arsenal, verpasste die Drei-Stunden-Marke nur knapp und kam nach 3:00:30 Stunden ins Ziel. Dicht hinter ihm folgte der frühere Torhüter von Manchester United, Lee Grant, der nur wenige Sekunden später eintraf.
Leistungen aus Sport und Unterhaltung
Das Teilnehmerfeld umfasste zudem eine breite Mischung aus Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche und anderen Sportarten.
Der ehemalige Kapitän der englischen Cricket-Nationalmannschaft, Sir Alastair Cook, erreichte eine Zeit von 3:05:15 Stunden, gefolgt vom McFly-Schlagzeuger Harry Judd, der kurz danach ins Ziel kam. Schauspielerin Cynthia Erivo lieferte eine der bemerkenswertesten persönlichen Leistungen ab: Sie beendete das Rennen in 3:21:40 Stunden und verbesserte ihre bisherige Bestzeit um 14 Minuten.
An anderer Stelle erreichte die olympische Radsportmeisterin Dame Laura Kenny 3:45:05 Stunden, während Schauspieler James Norton eine Zeit von 4:29:04 Stunden erzielte. Fitnesscoach Joe Wicks und der ehemalige Arsenal-Kapitän Tony Adams gehörten zu den späteren Finishern und absolvierten die Strecke in 5:51:54 bzw. 6:21:17 Stunden.
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Elite-Rennen sorgen für Schlagzeilen
An der Spitze des Feldes zeigte die Elite beeindruckende Leistungen. GiveMeSport berichtete, dass der Kenianer Sebastian Sawe das Männerrennen in 1:59:30 Stunden gewann, während der Äthiopier Yomif Kejelcha bei seinem Debüt nur knapp dahinter in 1:59:41 Stunden ins Ziel kam.
Im Frauenrennen sicherte sich Tigst Assefa den Sieg in 2:15:41 Stunden und gewann damit zum zweiten Mal in Folge den London-Marathon.
Große Nachfrage nach Startplätzen
Das Interesse an der Veranstaltung wächst weiter. Für die Verlosung 2026 meldeten sich mehr als 1,13 Millionen Bewerber an, während weniger als 60.000 Startplätze zur Verfügung standen – ein deutlicher Beleg für die Größe und Popularität des Rennens.
Ein gemeinsames Erlebnis
Auch wenn die Leistungen der Elite und die Zeiten der Prominenten die Schlagzeilen dominieren, bleibt der London-Marathon für viele vor allem eine persönliche Herausforderung. Vom erfahrenen Athleten bis zum erstmaligen Teilnehmer teilen alle dieselbe Strecke und Atmosphäre, was die Veranstaltung zu einer der einzigartigsten im internationalen Sport macht.
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Quellen: GiveMeSport, Evening Standard
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