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Die zukunft von Trent Alexander-Arnold bei Real Madrid nach dem abgang von Xabi Alonso

Ein transfer vor dem trainerwechsel

Real Madrid einigte sich auf die Verpflichtung von Trent Alexander-Arnold, noch bevor Xabi Alonso das Amt des Cheftrainers übernahm, wie das spanische Medium El Nacional berichtete. Zum Zeitpunkt seines Wechsels galt der englische Nationalspieler nach seinen Erfolgen beim FC Liverpool als einer der prägendsten Rechtsverteidiger Europas.

In Madrid änderte sich seine Ausgangslage jedoch schnell. Statt eine feste Größe in der Startelf zu werden, musste er sich regelmäßig mit Dani Carvajal um Einsatzminuten messen.

Verletzungen und interne konkurrenz

Die Verletzung von Carvajal schien Alexander-Arnold zunächst eine längere Einsatzserie zu ermöglichen. Diese Perspektive zerschlug sich jedoch, als er selbst eine Muskelverletzung erlitt und dadurch erneut ausgebremst wurde.

Mangels Alternativen setzte Alonso zeitweise auf Federico Valverde als Rechtsverteidiger. Laut El Nacional sorgte diese Positionsänderung für Unzufriedenheit beim uruguayischen Mittelfeldspieler, der sich in seiner angestammten Rolle wohler fühlte, was zusätzlich für Spannungen innerhalb der Mannschaft sorgte.

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Parallel dazu wuchs bei Alexander-Arnold der Frust über seine begrenzte Spielzeit. In den Medien tauchten daraufhin Spekulationen über mögliche Wechsel zu Manchester United und Chelsea auf, während seine langfristige Zukunft in Madrid zunehmend infrage gestellt wurde.

Spannungen hinter den kulissen

El Nacional berichtete zudem von einem angespannten Verhältnis zwischen Alonso und Alexander-Arnold. Demnach stellte der Trainer zeitweise die Arbeitseinstellung des Spielers infrage, während schwankende Leistungen und wiederkehrende Verletzungen seine Situation zusätzlich erschwerten.

Der Bericht hob außerdem hervor, dass Alexander-Arnold zu den Spielern gehörte, die sich öffentlich nicht zum Abschied von Alonso äußerten, was als weiteres Indiz für die Distanz zwischen beiden gewertet wurde.

Nach Angaben derselben Quelle hätte der englische Verteidiger bei einem Verbleib von Alonso einen Abschied im kommenden Sommer ernsthaft in Erwägung gezogen.

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Neue perspektive unter Arbeloa

Nach dem Abgang von Alonso hat sich die sportliche Lage bei Real Madrid verändert. Künftig wird Alexander-Arnold unter der Leitung von Álvaro Arbeloa arbeiten. Diese neue Konstellation bedeutet keine automatische Stammplatzgarantie, bietet ihm jedoch die Möglichkeit, seine Rolle im Team neu zu definieren.

Der Rechtsverteidiger erholt sich weiterhin von einer Muskelverletzung, die er Anfang Dezember erlitt. Eine Rückkehr Anfang Februar gilt als realistisch und könnte den Startpunkt für einen neuen Abschnitt seiner Zeit bei Real Madrid markieren.

Quellen: El Nacional

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