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Dieser Friedenspreis gerät nach Trumps drastischem Venezuela Schritt massiv unter Druck

Eine umstrittene Auszeichnung rückt wieder in den Fokus

Die Diskussion um den FIFA Peace Prize für den US Präsidenten Donald Trump hat neue Dynamik erhalten, nachdem Äußerungen vom Wochenende die Entscheidung erneut in Frage stellen.

Laut Africa Press erhielt Trump den FIFA Peace Prize im Dezember. Bereits damals bezeichneten Kritiker die Auszeichnung als symbolisch, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Trump wiederholt Interesse am Friedensnobelpreis gezeigt hatte. Die Verleihung erfolgte Wochen vor den jüngsten Entwicklungen rund um Venezuela.

Aussagen der USA lösen internationale Kritik aus

Laut Berichten von Africa Press erklärte Trump am frühen Samstag, die Vereinigten Staaten hätten Venezuelas Staatschef und dessen Ehefrau festgesetzt. Später sagte er, die USA beabsichtigten, das Land künftig zu verwalten. Diese Aussagen verbreiteten sich rasch über internationale Medien und soziale Netzwerke.

Viele Beobachter stellten daraufhin infrage, wie solche Schritte mit den Grundsätzen einer Friedensauszeichnung vereinbar seien.

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Kritik von Kommentatoren und aus den sozialen Medien

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Der bekannte Podcaster Tony Martin erklärte, er beginne ernsthaft, die Glaubwürdigkeit des FIFA Peace Prize zu hinterfragen.

Der Medienmoderator Zack Guzmán wies darauf hin, dass FIFA Trump ihren ersten Friedenspreis weniger als einen Monat vor den Ankündigungen zu Venezuela verliehen habe.

Der satirische Account TheRealThelmaJohnson kommentierte einen Beitrag von Fox News in den sozialen Medien mit der Bemerkung, Trump scheine den Preis nicht besonders ernst zu nehmen.

Journalistische Stimmen verstärken die Zweifel

Laut von Africa Press zitierten Social Media Beiträgen veröffentlichte ein ehemaliger Republikaner einen ironischen Post, in dem behauptet wurde, Trump sei der Preis aberkannt worden, begleitet von einem KI generierten Video, das die Entfernung der Medaille zeigt.

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Die Sportjournalistin Leyla Hamed verwies auf die Rolle der FIFA Führung und schrieb, dass der Verband unter Gianni Infantino Trump mit seinem ersten Friedenspreis ausgezeichnet habe. Sie kritisierte zudem spätere militärische Aktionen und diplomatische Entscheidungen der USA, die ihrer Ansicht nach dem Geist der Auszeichnung widersprächen.

Der Fernsehjournalist Dan Walker äußerte Unbehagen darüber, dass viele internationale Staats und Regierungschefs Trumps Vorgehen kaum öffentlich kritisierten. Er erklärte, FIFA müsse möglicherweise überdenken, wie Friedenspreise definiert und vergeben werden.

Die Glaubwürdigkeit der FIFA steht erneut zur Debatte

Mit zunehmender Kritik rückt nicht nur Trump, sondern auch die FIFA selbst stärker in den Fokus. Die Kontroverse hat eine breitere Debatte darüber ausgelöst, ob symbolische Friedensauszeichnungen Bestand haben können, wenn politische Entscheidungen den erklärten Werten widersprechen.

Quellen: Africa Press, öffentliche Social Media Beiträge

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