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Dodgers’ perfekter start endet, als die Guardians Los Angeles ausbremsen

Sasaki liefert eine ermutigende rückkehr

Roki Sasakis letzte Auftritte im Spring Training hatten bei den Dodgers einige Sorgen ausgelöst, doch sein erster Start in den Major Leagues seit Mai des vergangenen Jahres wirkte deutlich stabiler als die Zahlen, mit denen er in die erste Saisonwoche gegangen war. Laut Jacob Macofsky von True Blue LA begann Sasaki das Spiel mit einem Called Strikeout gegen Steven Kwan und brachte den ersten Durchgang trotz eines Hits von José Ramírez ohne Gegentreffer über die Bühne.

Auch im zweiten Inning sah er sicher aus, brauchte nur 13 Pitches und ließ das Minimum an Schlagmännern zu, wobei seine Kontrolle viel besser wirkte als noch im Spring Training. Der erste echte Druck kam im dritten Inning, als Austin Hedges mit einem Double eröffnete und Cleveland kurz darauf in Führung ging. Trotzdem begrenzte Sasaki den Schaden und hielt Los Angeles in Schlagdistanz.

Sein Einsatz endete im fünften Inning nach einem Leadoff Single von Angel Martínez, doch insgesamt war sein Auftritt wesentlich ermutigender als die holprigen Vorbereitungsspiele zuvor. Sasaki ließ in vier plus Innings nur einen Run bei vier Hits und zwei Walks zu und verbuchte dazu vier Strikeouts, eine Leistung, die trotz der Niederlage auf Fortschritte hindeutete.

Dodgers lassen ihre chancen gegen Parker Messick liegen

Die Dodgers hatten früh die Möglichkeit zur Antwort, doch Parker Messick überstand den gefährlichsten Moment des Abends aus Sicht von Cleveland. Im dritten Inning eröffnete Miguel Rojas mit einem Double, und Los Angeles hatte kurz darauf zwei Läufer auf Base bei keinem Aus, ehe die Gelegenheit ohne einen einzigen Run verpuffte.

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Laut dem ursprünglichen Bericht von Jacob Macofsky pickte Messick Rojas bei einem vollen Count gegen Shohei Ohtani an der zweiten Base aus, brachte Ohtani anschließend zu einem Lineout und schickte danach Kyle Tucker per Strikeout zurück ins Dugout. Diese Sequenz veränderte den Charakter des Spiels, weil Los Angeles gegen den Linkshänder nie einen konstanten Rhythmus fand und bis tief ins Spiel hinein ohne Punkt blieb.

Messick arbeitete sechs scorelose Innings, ließ fünf Hits und keinen Walk zu und sammelte fünf Strikeouts. Die Dodgers kamen später noch einmal in eine gute Position, doch José Ramírez beendete eine weitere Gelegenheit mit einer starken Defensivaktion, die ein 5,4,3 Double Play einleitete. Als Cleveland schließlich den Bullpen übernahm, war die Partie bereits klar in Richtung der Gäste gekippt.

Cleveland setzt sich in den späten innings ab

Nachdem Sasaki das Spiel verlassen hatte, verhinderte Tanner Scott im fünften Inning größeren Schaden, indem er Läufer auf der zweiten und dritten Base strandete. Das hielt den Rückstand zunächst überschaubar, doch im siebten Inning änderte sich die Partie deutlich, als Justin Wrobleski sofort in Schwierigkeiten geriet. Er lud die Bases ohne Aus und ließ dann per Walk gegen Rhys Hoskins einen weiteren Run zu.

Daniel Schneeman legte anschließend mit einem Two Run Double ins Left Center nach, wodurch die Guardians auf vier Runs davonzogen und Los Angeles in ein Loch fiel, aus dem es nicht mehr ganz herauskam. Die Dodgers meldeten sich erst im neunten Inning zurück, als Mookie Betts mit einem Double einen Run nach Hause brachte und Freddie Freeman mit einem Groundout einen weiteren folgen ließ, doch das Comeback begann zu spät, um das Ergebnis noch zu drehen.

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Über den Großteil des Abends bestimmte Cleveland das Tempo und machte die präziseren Spielzüge in den entscheidenden Situationen. Los Angeles hatte genug Verkehr auf den Bases, um sich ein anderes Resultat vorzustellen, doch das Timing passte nie zusammen, und die Offensive blieb fast bis zum Ende auffallend leise.

Dienstag wird sofort zum ersten echten antworttest

Die Niederlage verändert im großen Bild noch nicht viel, doch sie gibt den Dodgers ihren ersten echten Moment zum Nachjustieren in dieser Saison. Eine Mannschaft, die ungeschlagen in das Jahr gestartet war, wurde daran erinnert, wie schnell ein Spiel kippen kann, wenn ein Starting Pitcher kaum Unterstützung erhält und der Gegner in den wichtigsten Momenten sauberer ausführt.

Laut True Blue LA wird Los Angeles bereits am Dienstagabend die nächste Antwort suchen, wenn Shohei Ohtani seinen ersten Start der Saison gegen Guardians Rechtshänder Tanner Bibee absolvieren soll. Nach einem blassen Auftritt der Offensive und einer verpassten Chance, Sasakis Rückkehr besser zu unterstützen, trägt das nächste Spiel schon jetzt etwas mehr Spannung in sich, als es sonst der Fall gewesen wäre.

Quellen: Jacob Macofsky, True Blue LA

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