US-Präsident Donald Trump hat erneut für Kontroversen gesorgt, indem er NBA-Superstar LeBron James als „vielleicht einen Rassisten“ bezeichnete. Diese Äußerungen fielen, kurz nachdem James seinen aufsehenerregenden Wechsel zu den Philadelphia 76ers bekannt gegeben hatte. Die Kommentare, wie von BBC Sport berichtet, wurden gemacht, als Trump gebeten wurde, sich zur ewigen Debatte zu äußern, wer der „beste Basketballspieler aller Zeiten“ zwischen James und Michael Jordan sei.
Trumps Vorliebe für Jordan und politische Seitenhiebe
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte Präsident Trump seine Vorliebe für Michael Jordan und verwies auf eine persönliche Freundschaft und gemeinsame Golfpartien. Dann wechselte er zu James und erklärte: „Michael Jordan ist ein Freund von mir. Ich spiele Golf mit ihm. Er ist ein wirklich guter Kerl. Ich denke, LeBron ist, vielleicht ist er ein Rassist, aber vielleicht mag er Trump nicht. Ich weiß es nicht. Ich mag nur Leute, die mich mögen, also würde ich ganz klar Michael Jordan sagen.“
Die Kommentare des Präsidenten unterstreichen eine langjährige politische Reibung zwischen den beiden Persönlichkeiten. James war während Trumps Präsidentschaft ein lautstarker Kritiker und nannte ihn 2017 nach einem Streit über Einladungen ins Weiße Haus für NBA-Meisterteams berühmt „einen Penner“. Darüber hinaus hat James in ihren Kampagnen gegen Trump offen die demokratischen Kandidaten Hillary Clinton, Joe Biden und Kamala Harris unterstützt.
James wechselt zu den 76ers inmitten einer glanzvollen Karriere
Das politische Geplänkel entfaltete sich, als der 41-jährige James am Freitag seine Entscheidung bestätigte, seine glanzvolle Karriere bei den Philadelphia 76ers fortzusetzen. In einem Social-Media-Beitrag drückte James seinen Ehrgeiz für sein neues Team aus: „Ich glaube, ich kann dazu beitragen, die Philadelphia 76ers zu einem Meisterschaftsteam zu machen.“ Er schließt sich einem beeindruckenden Kader an, der nun Joel Embiid, Tyrese Maxey und Jaylen Brown umfasst.
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James‘ Wechsel fügt einer Karriere, die bereits voller historischer Erfolge ist, ein weiteres Kapitel hinzu. Er ist der NBA-Rekordhalter in Punkten und absolvierten Spielen und hat vier NBA-Titel gewonnen – zwei mit den Miami Heat, einen mit den Cleveland Cavaliers und einen mit den Los Angeles Lakers. Zudem wurde er viermal zum wertvollsten Spieler der Liga ernannt. Im Gegensatz dazu gewann der von Trump favorisierte 63-jährige Michael Jordan in den 1990er Jahren sechs NBA-Titel mit den Chicago Bulls und erhielt während seiner Karriere fünf NBA-MVP-Auszeichnungen. Bislang hat James nicht auf die jüngsten Kommentare von Präsident Trump reagiert.
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