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Fifa hält an Trump-Friedenspreis trotz Kontroverse fest

Fifa bleibt bei ihrer Entscheidung, US-Präsident Donald Trump mit dem neu geschaffenen Friedenspreis auszuzeichnen, auch wenn diese Entscheidung weltweit eine intensive Debatte ausgelöst hat.

Laut Berichten der Daily Mail haben Verantwortliche des Weltfußballverbands Spekulationen zurückgewiesen, wonach der Preis nachträglich zurückgezogen oder stillschweigend eingestellt werden könnte.

Der Preis wurde im Dezember erstmals verliehen und ist Teil eines erweiterten Ehrungsprogramms von Fifa. Kurz darauf geriet seine Zukunft in den Fokus, nachdem der venezolanische Machthaber Nicolas Maduro wenige Wochen später von US-Kräften entführt worden war, ein Vorgang, der die politische Dimension der Auszeichnung erneut ins Zentrum rückte.

Auszeichnung bleibt bestehen

Trotz der Kritik sehen Insider innerhalb von Fifa keinen Anlass, die Entscheidung zu überdenken.

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Nach Angaben des Daily-Mail-Sportreporters Mike Keegan sind führende Vertreter von Fifa der Ansicht, dass spätere geopolitische Entwicklungen die ursprüngliche Begründung für Trumps Auswahl nicht entkräften. Die Kritik werde vielmehr als äußerer Druck wahrgenommen, nicht als Grund für eine Kehrtwende.

Fifa hält demnach an dem Grundsatz fest, Persönlichkeiten auszuzeichnen, die nach eigener Einschätzung Beiträge zu Friedensinitiativen geleistet haben, unabhängig von politischer Kontroverse.

Haltung innerhalb von Fifa

Personen aus dem Umfeld der Fifa-Führung betonen, dass der Verband vermeiden will, unter öffentlichem Druck Programme frühzeitig aufzugeben.

Wie die Daily Mail berichtet, sei der Friedenspreis nie als einmalige Geste gedacht gewesen. Stattdessen betrachtet Fifa Kontinuität als entscheidend, um institutionelle Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit zu wahren.

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Intern bestehe derzeit wenig Bereitschaft, Ziel und Zweck der Auszeichnung so kurz nach ihrer Einführung neu zu bewerten.

Politische Debatte außerhalb des Spielfelds

Die Entscheidung hat eine breitere Diskussion über die Rolle von Fifa jenseits des Sports ausgelöst.

Kritiker stellen infrage, ob ein globaler Sportverband symbolische Bewertungen in den Bereichen Frieden und Diplomatie vornehmen sollte, insbesondere wenn diese mit stark polarisierenden internationalen Maßnahmen verbunden sind.

Während diese Debatte außerhalb des Verbands anhält, zeigt sich Fifa entschlossen, ihre internen Kriterien von der öffentlichen Reaktion zu trennen.

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Weitere Vergabe bereits in Vorbereitung

Laut der Daily Mail laufen bereits Vorbereitungen für die nächste Verleihung des Friedenspreises im Laufe dieses Jahres.

Quellen innerhalb von Fifa gehen davon aus, dass ein zweiter Preisträger noch vor Jahresende bekannt gegeben wird, ein deutliches Signal dafür, dass die Auszeichnung dauerhaft etabliert werden soll.

Der Weltfußballverband zeigt bislang keine Anzeichen eines Rückzugs, auch wenn die politische Einordnung seiner Entscheidungen weiterhin kritisch begleitet wird.

Sources: Daily Mail

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