Floyd Mayweather nennt den Rivalen, den er „am meisten hasste“
Floyd Mayweather hat eine der denkwürdigsten Rivalitäten des Boxsports erneut aufgegriffen und deutlich gemacht, dass sich seine Gefühle im Laufe der Zeit nicht verändert haben.
Auf die Frage, welchen Gegner er während seiner Karriere am meisten verabscheut habe, antwortete der ungeschlagene Ex-Weltmeister ohne Umschweife:
„Oscar De La Hoya.“
Die Bemerkung wirft ein neues Licht auf eine Fehde, die den Boxsport Mitte der 2000er-Jahre maßgeblich prägte sowohl im Ring als auch in den geschäftlichen Auseinandersetzungen, die darauf folgten.
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Eine Rivalität, die eine Ära prägte
Mayweather und De La Hoya trafen am 5. Mai 2007 im MGM Grand in Las Vegas aufeinander ein Kampf, der als eines der größten Boxereignisse des Jahrzehnts angekündigt wurde.
Zu diesem Zeitpunkt war De La Hoya bereits ein etablierter Superstar und Weltmeister in sechs Gewichtsklassen mit enormer Strahlkraft über den Boxsport hinaus. Mayweather hingegen befand sich auf dem Weg zum Höhepunkt seiner Karriere und strebte danach, als bester Boxer aller Gewichtsklassen anerkannt zu werden.
Der Kampf ging über die volle Distanz und endete mit einer geteilten Punktentscheidung zugunsten Mayweathers. Die Wertungen sorgten für Diskussionen, doch viele Beobachter führten den Ausschlag auf seine defensive Präzision und sein effektives Konterboxen über zwölf Runden zurück.
Unabhängig vom Ergebnis erwies sich die Veranstaltung finanziell als wegweisend. Sie wurde damals zu einem der umsatzstärksten Pay-per-View-Kämpfe der Boxgeschichte, festigte die Zugkraft beider Athleten und beschleunigte Mayweathers Entwicklung zur führenden kommerziellen Attraktion des Sports.
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Die sportliche Spannung zwischen beiden reichte weit über den Kampfabend hinaus. De La Hoyas gepflegtes „Golden Boy“-Image stand in starkem Kontrast zu Mayweathers selbstbewusster „Money“-Persona. In den folgenden Jahren gründeten beide ihre eigenen Promotionsfirmen Golden Boy Promotions und Mayweather Promotions und machten aus der persönlichen Rivalität einen geschäftlichen Wettbewerb.
Rückblick auf die Karriere
Heute 48 Jahre alt, beendete Mayweather 2017 seine Profikarriere mit einer makellosen Bilanz von 50 Siegen bei keiner Niederlage, nachdem er den UFC-Star Conor McGregor in Nevada durch technischen Knockout besiegt hatte. Seine Profilaufbahn begann im Oktober 1996 mit einem K.-o.-Sieg gegen Roberto Apodaca der erste Schritt einer Karriere, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckte.
In dieser Zeit gewann der gebürtige Michiganer Weltmeistertitel in fünf Gewichtsklassen und wurde von der Boxing Writers’ Association of America zum „Kämpfer des Jahrzehnts“ der 2010er-Jahre ernannt.
Auf die Frage, welche Siege ihm die größte Genugtuung verschafft hätten, hob Mayweather insbesondere zwei hervor:
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„Es gibt zwei Kämpfer: Ricky Hatton und den Kampf gegen Manny Pacquiao.“
Beide Duelle waren Meilensteine, wobei das lang erwartete Aufeinandertreffen mit Pacquiao im Jahr 2015 als einer der kommerziell erfolgreichsten Kämpfe der Boxgeschichte gilt.
Weitere Pläne für Showkämpfe
Obwohl er sich vor fast einem Jahrzehnt aus dem regulären Profiboxen zurückgezogen hat, bestreitet Mayweather weiterhin Showkämpfe.
2021 traf er in einem vielbeachteten Event auf die Social-Media-Persönlichkeit Logan Paul. Im Juni soll er in Athen zu einem weiteren Showkampf gegen den griechischen Kickboxer Mike Zambidis in den Ring zurückkehren.
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Zudem gibt es anhaltende Spekulationen über ein mögliches Showduell mit dem ehemaligen Schwergewichtsweltmeister Mike Tyson vor Ende des Jahres 2026, auch wenn bislang keine offizielle Ankündigung erfolgt ist.
Quellen: Boxing Writers’ Association of America; historische Kampfbilanzen; öffentliche Aussagen von Floyd Mayweather.
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