Frankreichs Kapitän erstickt Italiens Hoffnung mit gnadenlosen sechs Minuten
Der 33,8 Sieg Frankreichs gegen Italien wirkt auf dem Papier deutlich. Auf dem Platz brauchte es jedoch einen klaren Impuls des Kapitäns.
In der dritten Runde der Six Nations fand Italien in der ersten Halbzeit für einige Minuten Rhythmus und Raumgewinn. Dieses Momentum hielt nicht lange. Antoine Dupont übernahm die Kontrolle.
Nach Angaben von L’Équipe und der Spielanalyse von Alex Bardot bereitete Dupont die ersten beiden Versuche Frankreichs mit präzisen letzten Pässen vor und setzte anschließend in einer kritischen Phase defensive Akzente.
Frühe Dominanz im Angriff
Fast ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung, die ihn rund zehn Monate außer Gefecht setzte, wirkte Dupont sofort präsent. Seine Pässe kamen scharf und punktgenau, seine Entscheidungen schnell.
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Mit zwei Vorlagen verschaffte er Frankreich früh Abstand. Das Publikum in Villeneuve d’Ascq reagierte auf jede Aktion, während Les Bleus durch ihren Gedrängehalbspieler Struktur und Tempo bestimmten.
Dupont kontrollierte das Spieltempo, variierte Geschwindigkeit und Positionierung und zwang Italien immer wieder in die Defensive.
Wendepunkt in der Verteidigung
Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Italien den Druck mit mehreren aufeinanderfolgenden Angriffsphasen. Für einen Moment kippte die Dynamik.
Dupont stoppte diesen Lauf. Er störte einen Angriff am Breakdown, schloss Räume auf der Außenbahn und half, einen Ballgewinn zu erzwingen. Diese Sequenz nahm Italien den Schwung und brachte Frankreich zurück in ruhigeres Fahrwasser.
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Aus einer potenziell engen Partie wurde erneut ein kontrolliertes Spiel.
Ein Signal im Titelrennen
Über das Ergebnis hinaus unterstrich die Begegnung Frankreichs Ambitionen in den diesjährigen Six Nations.
Duponts Einfluss ging über Vorlagen hinaus. Er organisierte die Defensive, kommunizierte konstant und steuerte das territoriale Spiel mit Übersicht. Seine Mischung aus Kreativität und defensiver Disziplin stabilisierte die Mannschaft in ihrer einzigen Schwächephase.
Wenn Frankreich im Titelrennen bleiben will, werden genau solche Auftritte entscheidend sein.
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Quellen: L’Équipe
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