Infantino schockiert die Fußballwelt und stellt sich hinter Ronaldos gewagte Saudi These
Eine Debatte erreicht die FIFA Spitze
Laut MARCA haben Aussagen von Cristiano Ronaldo zur sportlichen Entwicklung der Saudi Pro League nun Rückendeckung aus der höchsten Ebene des Weltfußballs erhalten. Die Unterstützung durch FIFA Präsident Gianni Infantino verleiht der Diskussion ein neues Gewicht.
Die Gespräche rund um den saudischen Fußball drehen sich längst nicht mehr nur um hohe Investitionen oder prominente Transfers. Vielmehr geht es um eine strukturelle Entwicklung mit langfristigen Auswirkungen auf den internationalen Fußball.
Infantino unterstützt Ronaldos Einschätzung
Infantino teilte Ronaldos Ansicht, dass sich die Saudi Pro League seit dessen Wechsel zu Al Nassr Ende 2022 erheblich verändert habe. Dabei verwies er nicht allein auf sportliche Aspekte, sondern auf die wachsende internationale Wahrnehmung der Liga.
Nach Ansicht des FIFA Präsidenten habe sich der Wettbewerb von einer regionalen Liga zu einer Plattform entwickelt, die Sponsoren, Medienpartner und international bekannte Spieler anzieht.
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Von Kritik zu internationaler Anerkennung
Ronaldo hatte zuvor eine intensive Debatte ausgelöst, als er erklärte, die Saudi Pro League habe bereits einige etablierte europäische Ligen, darunter Frankreich und Portugal, überholt. Diese Aussagen stießen insbesondere in Europa auf Skepsis.
Infantino vermied direkte Vergleiche, stellte sich jedoch hinter die grundsätzliche Aussage. Er erklärte, Saudi-Arabien habe sich zu einem wichtigen Zentrum auf der globalen Fußballbühne entwickelt und die heimische Liga sei auf dem Weg, zu den drei bedeutendsten Ligen der Welt zu zählen.
Weltmeisterschaft als strategischer Baustein
Infantino stellte den Aufstieg der Liga in einen größeren Zusammenhang und verwies auf die Entscheidung der FIFA, Saudi-Arabien als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2034 zu bestätigen, nachdem das Land als einziger Bewerber angetreten war.
Wie MARCA berichtet, hob Infantino die organisatorischen Fähigkeiten des Landes, den wachsenden Stellenwert des Fußballs sowie das Ziel der FIFA hervor, den Sport in neue Regionen zu bringen. Zudem sprach er von einer nationalen Liga mit globalem Charakter, die durch internationale Stars wie Neymar zusätzlich an Profil gewonnen habe.
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Saudischer Fußball als langfristiges Projekt
Der FIFA Präsident ging auch auf die sportlichen Aussichten Saudi-Arabiens bei der Weltmeisterschaft 2026 ein, wo die Nationalmannschaft voraussichtlich auf Spanien, Uruguay und Kap Verde treffen wird. Trotz der hohen Hürden schloss er eine erneute Überraschung, ähnlich dem Sieg gegen Argentinien 2022, nicht aus.
Infantino beschrieb die Entwicklung des saudischen Fußballs als langfristiges Gesamtprojekt, das auf Wettbewerbsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und nachhaltigen Erfolg ausgerichtet sei und nicht ausschließlich auf finanziellen Mitteln beruhe.
Quellen, MARCA
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